PJ-Tertial-Bericht am Sana Klinikum Lichtenberg

Unfallchirurgie

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station Orthopädisch-traumatologische Normalstation · 04/2018 – 07/2018

Veröffentlicht am

1.67
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

In Lichtenberg wird nach einem Plan über die chirurgischen Kliniken rotiert. Mindestens werden Allgemein- und Ortho/Unfall-Chirurgie durchlaufen. In der Orthopädie macht man normalerweise einen Monat Station und OP und einen Monat Rettungsstelle. Auf Station sind natürlich Blutabnahmen und Zugänge legen wichtige Aufgaben. Außerdem wird gewünscht, dass die Reha-Anträge selbstständig erledigt werden. Briefe machen die Ärzte lieber selbst. Ansonsten kann man immer mit zur Visite gehen. Bei Gelegenheit oder Interesse erklären die Fach- und Oberärzte gerne auch was. Da ist aber natürlich sehr viel eigene Initiative gefragt. Wenn man sich nicht interessiert und sich nicht engagiert, wird man dort sicherlich nichts lernen. Der Leitende OA freut sich über Pünktlichkeit und Mitdenken, dann kommt man mit ihm überwiegend gut klar. Wer dauernd unaufmerksam oder zu spät ist, wird es schwer haben. Zu Anfang sind alle recht kühl und chirurgentypisch etwas zackig, aber man kommt mit allen eigentlich im Laufe der Zeit super klar. Die Einteilung der OP-Assistenten erfolgt morgens in der Besprechung. Sehr zu empfehlen sind die Assistenzen für Beleg-Orthopäden, die sind sehr nett und erklären auch mal was. Da erträgt man die körperlich fordernde zweite Assistenz bei der Hüft-TEP gleich viel besser. Ansonsten sieht man operativ eigentlich die allgemeine Traumatologie, von allen möglichen Frakturen bis zu Arthoskopien und auch neurochirurgischen Rücken-OPs. In der Notaufnahme kann man viel eigenständig voruntersuchen und je nachdem wie gut man dann vorstellt, kann man auch sehr viel eigenverantwortlich entscheiden, Diagnostik anmelden oder auch über Therapien entscheiden. Ein besonders Plus ist die Wundversorgung. Wenn man sich bemüht, kann man eigentlich täglich Hautwunden vernähen. In jedem Fall übt man Röntgendiagnostik und lernt gipsen, reponieren und auch Fast-Sono. Ich kanns absolut empfehlen.
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