PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Harlaching

Innere

Muenchen, Deutschland · 8 Wochen · Station 6a, 4b - Gastroenterologie und Pulmologie · 05/2018 – 09/2018

Veröffentlicht am

2.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
0

Erfahrungsbericht

Zu allererst: Ich kann das Klinikum Harlaching für die Abteilung Innere Gastro/Pulmo sehr empfehlen. Ich wurde vor PJ-Tertialbeginn per e-mail gefragt, welche Fachbereiche der Inneren ich mir gerne ansehen möchte. Man kann sich eigentlich 2 Abteilungen aussuchen (in der Onkologie war man jedoch fest für ein ganzes Tertial eingeteilt) und so entschied ich mich für die Gastro/Pulmo. Diese Abteilungen gehören zusammen und somit liegen auf den Stationen auch die pulmolog. sowie die gastroenterolog. Patienten zusammen. Ich war zuerst für 1 Woche auf der Privatstation 6a. Hier ist jeden Tag Visite mit der Oberärztin und Dienstags mit dem Chef. Den Rest des Tertiales habe ich dann auf der Normalstation 4b verbracht. Hier geht man mit dem Stationsarzt allein auf Visite. Die Oberärzte kommen meist erst am Mittag/Nachmittag um spezielle Pat. zu besprechen. Diese Situation war neu für mich und ich finde auch jetzt noch,dass man diesbezügl. vielleicht in Zukunft etwas ädern könnte. Manchmal konnte ein Pat. erst nach Oberarztrücksprache weiter behandelt werden, was das Arbeitsprozedere stark verlangsamt hat. Vorteilhaft ist das für uns Pjler, weil wir so immer mit auf Visite gehen können und Visite selbst halten dürfen. Ich hatte Glück und wurde sehr lieb angeleitet von C.R. und später dann auch von T.R., der selbst neu als Assistenzarzt aus der Notaufnhame auf Station kam. Ich durfte immer alles fragen, Patienten aufnehmen, selbst betreuen, Arztbriefe schreiben, Anforderungen stellen, Patientenaufklärungen durchführen, Kurven schreiben, Visite selbst machen und natürlich Blut abnehmen/Viggos legen (gehört ja immer dazu). Wenn es etwas spannendes in der Funktionsabteilung gab konnte ich jeder Zeit hingehen. Generell waren meine Betreuer alle sehr nett, unkompliziert und sehr frei/offen bezüglich freien Tagen/Urlaub/früher gehen. 1 Woche lang ist man ebenfalls in der Notaufnahme eingeteilt. Hier sieht man nochmal akute Fälle (z.B. ANV, V.a. Schlaganfall, V.a. HI, Z.n. Zeckenbiß), legt Viggos, macht BGAs, nimmt die Pat. auf und bespricht sie anschließend mit dem Arzt, in Rücksprache meldet man dann die Diagnostik an und schreibt den Arztbrief, geht mit ins CT, ist bei Konsilen anderer Fachabteilungen (v.a. de Neurologie) dabei etc. Wer Lust hat kann gern am WE arbeiten kommen und bekommt dafür frei. Die Ärzte der NA freuen sich darüber immer sehr. In meiner letzten Woche war ich noch in der Funktionsabteilung (muss man sich selbst drum kümmern): Hier gibt es ein Haufen zu sehen: Von Gastroskopien über Coloskopien, Bronchoskopien (man darf sogar selbst ran =), führt Brochos auf der Intensivstation durch, bespricht LuFus, Spiro/Ergos und BGAs mit den zuständigen Ärzten, was ich super fand, weil das auch nicht gerade meine Spezialthemen waren!), EUS, ERCPs bishin zur Sonoabteilung (z.B.auch Pleurapunktion, Legen von Aszitesdrainagen) und Doppler-Sonographie ist alles dabei. Jetzt noch zu den Fortbildungen: Jeden Mo: Hämatologie/Onkologie. Hat fast immer stattgefunden und war interessant (Pankreas-CA, Palliativmedizin..) Jeden Di: Neurologie. Hat auch fast immer stattgefunden. Je nach Dozent wurden die durchaus spannenden Themengebiete mal mehr mal weniger gut rüber gebracht. 5 Termine in der klinischen Chemie für je 2 -3 Stunden sind verpflichtend (mit Unterschrift) für Studenten der Inneren Medizin: Finden innerhalb von 2 Wochen statt und waren sehr gut (Transfusionsmedizin, Urindiagnostik, Hämatologische Blutbilder..) Eigentlich waren auch immer Fortbildungen der Anästhesie und Chirurgie geplant, die jedoch öfters ausgefallen sind. Die Pathologie hat sich um Fortbildungen bemüht, nachdem von Studentenseite aus angefragt wurde. Und auch die Kardiologen haben eine EKG-Fortbildung angeboten. Lernfrei: Harlaching gibt jedem Studenten 3 Wochen lernfrei. Man kann sich diese Zeit selbst einteilen (ob man jeden Freitag frei haben möchte oder mal 1 Woche zwischendrin und 2 am Tertialende ist ganz gleich).

Bewerbung

Ich habe Harlaching in meiner Bewerbung als Erstwunsch angegeben. Ein Empfehlungsschreiben hatte ich nicht. Da das Klinikum immer beliebter wird würde ich mich in der Zukunft um eins bemühen.

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