PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Saarbruecken

Augenheilkunde

Saarbruecken, Deutschland · 8 Wochen · Station 02 · 03/2018 – 06/2018

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
je nach Tertia zwischen 250 und 350 auf website Klinikum Saarbrücken zu finden
Gebühren
-

Erfahrungsbericht

Kleine aber äußerst feine Abteilung, steht zwischen zwei großen Kliniken Sulzbach und Homburg und wird dabei schnell übersehen. Ich habe mich nach langer (langjähriger) Überlegung für ein PJ mit anschließender Ausbildung in dieser Abteilung entschieden da ich eine maximalversorgende übersichtliche Augenklinik mit familiären Charme ohne großen Charakter einer Uni oder Forschungsklinik suchte. Ich habe bereits zahlreiche Famulaturen, eine ophtalmologische Doktorarbeit hinter mir und bin auch familiär vorbelastet. Nun habe ich mich nach langer Überlegung und Vortreffen mit dem Chef für das PJ in Saarbrücken entschieden und war hier seit mehreren Jahren der erste PJler. Meine Funktion war sofort klar, ich war niemand der unnötige Arbeiten oder Überstunden machen sollte sondern ich bin bei gutem Entgegenkommen der nächste Assistenzarzt und habe in Kürze und Würze alles wichtige in 1:1 Betreuung zu lernen. Die Klinik bietet eine große Ambulanz, eine übersichtliche Station und zwei Operationssäle. In der Ambulanz ähnlich einer Praxis finden sich bis zu ca. 6 Untersuchungsspaltlampen und alle notwendige apparativen Diagnostik unserer Zeit. Im Alltag schaut man sich hier Patienten alleine an fertigt einen Brief vorläufig an und bespricht den Fall mit vorgesetztem Facharzt oder Oberarzt in sehr angenehmer und lehrreicher Atmosphäre. Hier lernt man schnell alle Aufgaben und Geräte sowie die Struktur des Hauses kennen. Die Arbeit in der Ambulanz bereitete mir immer viel Freunde und ich durfte soweit verfügbar immer im Chefarztzimmer samt Videospaltlampe arbeiten. Auch mit den MFAs oder Krankenschwestern wird es nicht langweilig ;-) Die Stationsarbeit erfolgt sehr geregelt und hier bieten sich tatsächlich die verschiedensten konservativen und operativen Fälle der Augenheilkunde. Ich habe keine Krankheitsbilder oder operativen Maßnahmen die ich von der Uniklinik (Hornhaut-Transplatiationen, Ontologische Diagnostik, etc. ) oder meiner familiären Vorbelastungkannte vermisst. Jederzeit kann man im OP mitschauen oder auch gerne Extraokular selbst erste OP-Schritte durchführen. Das Team besteht aus ca. 6 Assistenten, 2 Fachärzten, 3 Oberärzten und 1 Chefarzt. Die Atmosphäre ist familiär und sehr locker. Hier geht es um einen reibungslosen Ablauf und eine gute Patientenversorgung. Akribische Forschung oder die pragmatische Lehre eines großen Hauses sind hier nicht zu finden dafür aber auch mal Zeit um ganz in Ruhe bei Kaffee mit dem Chef oder Oberarzt Fragen oder höchst anspruchsvolle Fälle zu klären ;-). Der Chef ist in dieser Klinik ist mein größter Mentor gewesen. Wir haben uns eine Vielzahl an spannender Patienten zusammen angeschaut und besprochen. Ich beginne in diesem Haus zu arbeiten weil mich das Konzept aus guter Arbeitszeit, stressfreier Atmosphäre, nettem Team saarländischer Herzensart und bei entsprechender Motivation auch rasend schneller ärztlicher Förderung überzeugt haben. Ich werde hier sicherlich einige Jahre als Assistent arbeiten und für mich bietet das Haus die perfekte Alternative zu den beiden wohlmöglich etwas Kräfte zehrenderen Kliniken des Saarlandes. Hoffentlich zieht mein kleiner Artikel hier den nächsten Perspektive (und Glück) suchenden PJler an.

Bewerbung

ca. 6 Monate sinnvoll bestenfalls als Email oder persönlichem Treffen einmal vorher hospitieren

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