PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Erlangen

Anästhesiologie

Erlangen, Deutschland · 8 Wochen · Station Zentral-OP (Herzchirurgie, Unfallchirurgie, Allgemeinchirurgie, Urologie, MKG, Plastische Chirurgie), IOI, Palliativstation, NEF · 07/2017 – 10/2017

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Das Anästhesie- Tertial in Erlangen ist absolut empfehlenswert. Für mich das beste Tertial von allen dreien. Super organisiert, super Betreuung weil im OP immer ein Arzt dabei ist. Auch sehr nette Oberärzte die einem was erklären, man kann ganz viele Fragen stellen, wird überall mit eingebunden wenn man Engagement zeigt. Man merkt richtig, dass die Anästhesie viel Wert auf die Lehre legt. Man darf viel selbst machen, wenn es die Situation zulässt und man es sich zutraut. Am Ende kann man von der Aufklärung bis Narkose- Einleitung/Überwachung/Ausleitung eine komplette Narkose unter Aufsicht selbst durchführen. Das ist ein tolles Gefühl, man wird als richtiges Teammitglied wahrgenommen. Vorweg bekommt man von der Sekretärin eine Email in der man Rotationswünsche äußern kann. Nach Möglichkeit wird dabei jeder Wunsch berücksichtigt. Man kann sich auch jederzeit melden wenn es einem in einer Rotation nicht gefällt, dann wird umgehend geschaut in welchen Alternativbereich man weiterrotieren kann. Als Rotation zur Auswahl stehen: Zentral-OP (Unfall-, Allgemein-, Herz-, Kinder-, plastische Chirurgie, MKG, Urologie) Intensivstation Palliativstation Kopfklinik HNO Gyn Waldkrankenhaus Ambulanz Mitfahrt auf dem NEF (gesonderte Liste) Zu Beginn des Tertials gibt es ein Simulatortraining über zwei Tage bei einem Oberarzt der an diesen Tagen sonst für nichts anderes eingeteilt ist. Dabei lernt man die Geräte kennen, wiederholt Grundlagen zur Narkose und übt Fälle am Dummy. Tolles Training, viele Infos, hilft der Gruppendynamik. Es gibt zwar keinen Studientag mehr, allerding ist dieser auf die Woche zum Selbststudium zwischen 14-16h verteilt. Somit ist man meistens nicht länger als 14h im OP. Zusätzlich gibt es die Möglichkeit sich durch Dienste (NEF, Mithilfe beim Studentennotfallkurs) bis zu 3 Tage Überstunden zu sammeln, die man dann an die Urlaubstage am Ende des Tertials noch anhängen kann. Zwar sind die 10 Euro Essensgeld für die Palme als Vergütung ein Witz, trotzdem sollte man sich das Essen dort nicht entgehen lassen! ;) Der PJ- Unterricht am Freitagmittag wird immer von einem PJler vorbereitet und vom Jeweiligen Dozenten ergänzt. Man kann hier viele Fragen stellen, auch Fälle aus dem OP besprechen. Je mehr Mühe sich die PJler bei ihren Themen geben desto interessanter, man hat es also selbst in der Hand. Die Möglichkeit in die Palliativmedizin zu rotieren würde ich jedem empfehlen der daran Interesse hat. Ein spannender Einblick sowohl auf der Palliativstation als auch beim Palliativmedizinischen Dienst, der alle anderen Stationen der Uniklinik betreut. Insgesamt hab ich in der Anästhesie um ein Vielfaches mehr gelernt als im Innere- oder Chirurgie- Tertial. Insgesamt ein sehr gutes Tertial, das ich sehr empfehlen kann! Hatte vorher keine Ahnung welches Wahlfach ich machen möchte, da ich dachte ich mache Innere, mittlerweile könnte es aber auch Anästhesie werden ;-)

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