PJ-Tertial-Bericht am Helios Kliniken Schwerin
Endokrinologie/ Diabetologie
Schwerin, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station P5
·
03/2018 – 07/2018
Veröffentlicht am
1.40
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
2
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
3
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 750
Erfahrungsbericht
Die Endokrinologie/ Diabetologie in Schwerin ist eine super PJ-Wahl wenn man viel machen und lernen möchte! Das Team ist sehr klein, dadurch ist man nach kurzer Zeit bekannt und wird individuell betreut, besonders auch durch den sehr motivierten Oberarzt. Bei vorhandener Motivation wurde sehr darauf geachtet, dass ich eigene Patienten betreuen konnte (d.h. die Visite machen, sich überlegen was man machen würde und das dann mit einem Arzt absprechen), ebenso habe ich viele Abdomen- sowie SD-Sonografien machen können.
Blut abnehmen und Kanülen legen macht man natürlich auch, ebenso wie Aufnahmen auf die Station, Arztbriefe schreiben, EKGs auswerten, endokrinologische Tests durchführen. Das Spektrum der Tätigkeiten wird an das eigene Können angepasst. Ich empfehle die Abteilung vor allem PJlern, die etwas lernen möchten (egal auf welchem Niveau), da man in der Abteilung nämlich der einzige PJler ist, kann man sich nicht einfach mit einem Mitstudenten in eine verlängerte Mittagspause o.ä. verabschieden.
Es gibt verschiedenste Fortbildungen, v.a. die Radiologie-Fortbildung um 9:00 mittwochs war immer sehr gut. Dazu hat man 1 mal wöchentlich PJ-Unterricht, eine internistische Assistenzarztfortbildung und eine Fortbildung in der Endokrinologie mit jeweils wechselndem Niveau.
Es gibt eine Vergütung von ca. 750 € (incl. einer Krankenversicherungsbeitragserstattung oder so, nehmt da einen Versicherungsbescheid für die Personalabteilung mit!), was im deutschen Vergleich sehr sehr viel ist.
Weiterhin gibt es eine mysteriöse Möglichkeit, im "Wasserturm" zu wohnen, was aber von offiziellen Stellen dementiert wird. Ich glaube man muss der Personalverwaltung mit Absage des PJ-Platzes drohen, weil man keine Unterkunft findet, oder mehrfach konkret nach dem Wasserturm fragen, damit das was wird. Dann wohnt man aber günstig direkt auf dem Gelände.
Dass Schwerin keine Unistadt ist, ist es ansonsten eher schwierig, für 4 Monate etwas zu bekommen, weil es auf dem Wohnungsmarkt nicht soviel Fluktuation gibt. Die fehlende Uni merkt man auch nach Feierabend, wenn man noch irgendwas in der Stadt machen will und nichts los ist. Zum Rad fahren und für alle Arten von Wassersport eignet sich die Stadt jedoch hervorragend.
Bewerbung
über das PJ-Portal oder über die Uni Rostock.
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