PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Augsburg

Innere

Augsburg, Deutschland · 8 Wochen · Station Kardiologie 8.8, Infektiologie 5.7, Notaufnahme · 03/2018 – 06/2018

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
350
Gebühren
Wohnheim 150€

Erfahrungsbericht

Koordiniert wird das PJ in Augsburg von Kerstin Bauer, die sich wirklich liebevoll um alle PJler kümmert und versucht alle Wünsche zu ermöglichen. Generell waren fast alle Ärzte sehr cool drauf und am PJler interessiert. Ich war zuerst auf der Kardio, dort gab es eine sehr nette Betreuung, man hat viel erklärt bekommen, konnte die (langen) Visiten mitgehen und eigene Patienten betreuen und ab und zu mal eine Pleurapunktion machen. Großes Manko hier waren allerdings die unzähligen Blutentnahmen am Morgen, da es im Gegensatz zu den anderen Inneren Kliniken keine Blutentnahmeschwestern gibt... Das konnte einen morgens schon einmal die ein oder andere Stunde kosten und etwas die Laune trüben. Weiter ging es auf der Infektiologie (einige Gastro-Patienten werden hier ebenfalls behandelt), hier gab es ebenfalls eine super nette Betreuung. Man konnte schnell eigene Patienten betreuen von der Aufnahme bis zur Entlassung. Insgesamt war der Stresslevel hier, bedingt durch die geringere Patientenzahl, niedriger. Allerdings fielen fast keine invasiven Tätigkeiten wie Aszitespunktionen o.ä. an. Dafür hielten sich auch die Blutentnahmen sehr in Grenzen. Auf der Notaufnahme konnte man, abhängig vom betreuenden Arzt (aber meistens war irgendjemand nettes da), eigene Patienten aufnehmen, untersuchen, Briefe schreiben und sich einen Therapieplan überlegen. Bei kritisch kranken Patienten konnte man bei der Versorgung helfen. Hier kann man auf jeden Fall am meisten lernen, wenn man an die richtigen Leute gerät. Zusätzlich besteht die Möglichkeit 1-2x/Monat NEF zu fahren, was auch sehr empfehlenswert ist. Unterricht findet jeden nachmittag statt und ist zum Großteil auch wirklich gut. Freitag ist Seminartag, meistens von 9-12 Uhr. Wohnen war im Wohnheim möglich, allerdings soll diese Möglichkeit wohl in nächster Zeit für PJler nicht mehr bestehen, was wirklich schade ist. Das Wohnheim war natürlich nicht sonderlich komfortabel, bot aber die Möglichkeit für diverse Unternehmungen mit den anderen PJlern, und hat dieses Tertial damit wirklich herrausragend gemacht.

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