PJ-Tertial-Bericht am Cerrahpaşa
Allgemeinchirurgie
Istanbul, Türkei
·
8 Wochen
·
Station Gorbon, Topuzlu, Acil
·
05/2018 – 07/2018
Veröffentlicht am
2.47
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
2
Kontakt zur Pflege
4
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
3
Unterricht
2
Betreuung
2
Freizeit
1
Station / Einrichtung
5
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Gebühren
- Keine
Erfahrungsbericht
Pro:
- sehr tolle Stadt mit einem unglaublich großen Freizeitwert
- keine langen Arbeitszeiten (teilweise ab 12.00 Uhr Feierabend)
- besonderes Interesse seitens der Ärzte, weil man aus dem Ausland kommt
- es gibt vereinzelt Dozenten, die sehr engagiert sind (Süphan Hoca, noch nie so einen begeisterteren Lehrer erlebt! seine Zeichnungen sind einmalig!)
- flexible Einteilung auf den Stationen (Gastrointestinal, Hepatobiliär, Notaufnahme, Poliklinik, Adipositas-Chirurgie, Mamma-Chirurgie, Endokrin)
- viele große Operationen
- sehr nette Mitstudenten und Patienten
Kontra
- sehr hierarchische Verhältnisse (teilweise sehr unverschämte Ärzte)
- sehr alte Klinik, die teilweise wie eine Ruine wirkt
- wenig Möglichkeiten aktiv mitzuarbeiten
- wenig Ärzte, die Lust haben etwas zu erklären
- Probleme beim Unterzeichnen der benötigten Unterlagen
- anderes Arzt - Patienten - Verhältnis (manchmal von oben herab
- kein ermäßigtes Essen in der Katine, dafür aber kostenfreies Essen im Aufenthaltsraum des Operationstraktes
Fazit: Ich würde das Tertial für Istanbul, jedoch nicht für die Klinik ein weiteres Mal machen wollen. Wenn man Lust auf ein entspanntes Tertial mit viel Reisen hat, dann lohnt es sich. Ich denke jedoch auf der anderen Seite, dass man mit etwas eigenem Engagement viel mehr aus dem Tertial mitnehmen könnte. Denn es gibt durchaus ein paar Dozenten, die sehr daran sind den Studenten etwas beizubringen.
Bewerbung
Sehr unkompliziert. Ca. 1-2 Monate vorher der Sekretärin (eine gewisse Eda Hanim), die für PJ-Studenten zuständig ist eine Mail geschrieben. Der Trick ist es, ein paar Wochen abzuwarten und sie dann telefonisch zu kontaktieren. Sie sagt dann, dass sie sofort in ihre Mails schaut und alles weitere organisiert. Ein kleines Empfehlungsschreiben (ließt sich vermutlich niemand durch) und ein Lebenslauf sind nötig.
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