PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Dortmund
Orthopädie
Dortmund, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Erwachsenenorthopädie, Kinderorthopädie
·
03/2018 – 06/2018
Veröffentlicht am
1.93
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
3
Betreuung
3
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 20/Tag
Erfahrungsbericht
Das Tertial in der Orthopädie im Klinikum Dortmund hat mir einmal mehr bewiesen, dass die Orthopädie das richtige für mich ist. Das Team ist wirklich sehr nett, was man bei Orthopäden ja nicht zwangsläufig erwartet. Die Stimmung ist meistens gut und es werden Scherze gemacht.
Solang man nicht im OP eingeteilt ist, kann man hier sehr frei selbst entscheiden, wo man am Tag hingehen möchte. Zur Auswahl stehen die Station wo man zum Beispiel Briefe schreiben, Verbände wechseln oder bei der Visite mitlaufen kann, die Sprechstunden (es gibt viele Spezialsprechstunden und auch viele spezielle Fälle, die extra von weiter weg nach Dortmund kommen), Punktionen usw.
Man rotiert in den 16 Wochen zwischen den beiden Erwachsenenstationen, die ein ziemlich ähnliches Patientenklientel aufweisen und der Kinderorthopädie.
Die Kinderorthopädie ist sehr zu empfehlen. Die Ärzte sind super nett und man darf im OP sehr viel selbst machen und steht als 1. Assistenz auch endlich mal auf der richtigen Seite des Tisches. Zudem kann man bei der Hüftsonografie der Neugeborenen zuschauen und auch selbst schallen. Hier merkt man sehr schnell einen tollen Lernfortschritt. Da nicht jedes Haus eine Kinderorthopädie hat, sollte man die Zeit hierfür definitiv ausnutzen.
Wenn man fragt, kann man auch für kurze Zeit mal auf die Wirbelsäulenchirurgie. Das habe ich allerdings nicht gemacht, da ich Wirbelsäulenchirurgie nicht so interessant finde.
Im Zentralop gibt es zusätzlich zu den PJlern immer noch bezahlte Studenten als Hakenhalter. Das heißt die meisten Hüften und Knie werden von denen übernommen. Mit der Zeit durfte ich auch hier oft nähen und die ein oder andere Schraube raus drehen. Wenn man Fragen gestellt hat, wurde auch immer alles erklärt.
Ein Minuspunkt ist, dass man erst einmal herausfinden muss, was interessant ist und wo man alles hin kann. Es gab keine wirkliche Einführung und auch später wurde man nicht auf spannende Sachen oder Patienten aufmerksam gemacht. Ein Konzept für die Lehre der PJler gab es leider auch nicht. Es finden eigentlich zwei mal die Woche Seminare für die Innere- und Chirurgie-PJler statt. Der Chef wollte jedoch nicht, dass wir als Orthopädie-PJler daran teilnehmen. Das fand ich persönlich doch sehr schade.
Wenn man aber motiviert ist und sich nicht scheut viel zu fragen, oder sich einfach mit dazustellt, kann man viel lernen.
Bewerbung
Einschreibung über das PJ-Portal je nach Auslastung bis kurz vor dem Tertial möglich
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