PJ-Tertial-Bericht am Spitalzentrum Biel
Innere
Biel, Schweiz
·
8 Wochen
·
Station C, E, F, Notfall
·
09/2017 – 12/2017
Veröffentlicht am
1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
3
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- ca. 790 Euro
- Gebühren
- Ausländerausweis, Miete, Mittagessen
Erfahrungsbericht
Das Tertial in Biel hat mir am allerbesten gefallen. Mein ganzes Studium wollte ich Chirurgie machen, hab mich nie für Innere interessiert und ungefähr so sah mein Wissensstand auch aus. Deshalb dachte ich, dann geh ich in die Berge und lern nebenbei ein bisschen Französisch, dann gibt es überhaupt etwas Gutes.
Aber weit gefehlt, nachdem die ersten Wochen überstanden waren, hat es mir so viel Spaß gemacht. Man lernt sehr viel, hat am Ende eigene Patienten und fühlt sich wirklich gut vorbereitet auf die Prüfungen. Dazu kommt noch, dass das Team wirklich total nett ist, man als völlig integriertes Mitglied angesehen wird und man sich schnell wohlfühlt.
1x in der Woche gibt es eine Fortbildung für die Unterassistenten von jeweils unterschiedlichen Ärzten. Außerdem ist Mittwochs (?) immer eine Fortbildung für alle Ärzte mit gestelltem Mittagessen, an der man auch teilnimmt.
Die Rotation auf den Notfall hat mir auch gut gefallen. Der Ton ist ein bisschen rauer, aber für deutsche Verhältnisse immer noch sehr nett ;) Dort kann man auch chirurgische Patienten betreuen (Wundversorgung,..) oder hat internistische Patienten.
Ein bisschen Französisch sollte man sprechen können, da gerade die internistische Abteilung schon ziemlich französisch geprägt ist. Mit meinem Schulfranzösisch ging das nach einiger Zeit aber relativ gut. Einmal die Woche kann man auch einen Französischkurs des Spitals besuchen, was eine nette Abwechslung war.
Alles in allem war das Tertial in Biel für mich das lehrreichste und schönste. An den Wochenenden taten die Berge und Seen ihr übriges. Ich kann es nur wärmstens empfehlen.
Bewerbung
Ein Jahr im Voraus maximal, eher 6 Monate.
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