PJ-Tertial-Bericht am UniversitaetsSpital Zuerich (USZ)

Anästhesiologie

Zuerich, Schweiz · 8 Wochen · Station Plastische und Rekonstrukive Chirurgie, Gyn · 03/2018 – 06/2018

Veröffentlicht am

1.93
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 2
Unterricht 4
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1149 CHF
Gebühren
...

Erfahrungsbericht

Nach Ca. 1-2 Wochen wird man im Saal schon für Narkosen alleine gelassen. Nach anfänglicher (vollkommen normaler) leichter Überforderung, bekommt man Routine und deutlich mehr Sicherheit. Einleitungen und Ausleitungen, sowie Übergabe im Aufwachraum darf man selbstständig übernehmen. Auch wenn das Teaching sehr knapp ist.. Hier und da gibt es mal OAs, die einem viel erklären wollen, ansonsten: learning By doing oder die sehr geschulte und studierte Pflege ansprechen ( die freuen sich über interessierte UHUs). Auch Aufklärungen gehören zu den Aufgaben der Unterassistenten, sowie das Anlegen der anschließenden Beurteilung und der Festlegung der durchzuführenden Narkose (natürlich in Rücksprache und Rapport mit dem OA). Medis für die Narkosen wird man auch nach Einweisung selbständig richten. Klingt vielleicht erst einmal sehr viel, aber eben auch sehr praktisch: man wächst bekanntlich mit seinen Aufgaben und nach einem Monat fällt es einem alles schon deutlich leichter. Man kann immer Rückfragen stellen, hat ein Telefon parat und richtig "alleine" muss man sich demnach nicht fühlen.. Zudem gibt es immer einen Uhu und alle wissen Bescheid über anfängliche Schwierigkeiten und Unsicherheiten. Ich selbst hatte keine Erfahrungen in der Anästhesie und wollte diese ganzen praktischen Basics lernen und bin demnach sehr zufrieden. Man steht eben nicht nur daneben und fühlt sich überflüssig. Wie viel Theorie nun fürs Examen abgedeckt wird, kann kch noch nicht sagen. Aber von der Theorie hatte ich erstmal genug und Lust auf Praxis :) Manko: ZVK,... Gehört hier in die Hände der Assistenten (damit sie sich auch etwas von den UHUs und der Pflege unterscheiden auch eig. Fast Nur fair). Intensiv und Notarzt leider nicht möglich (zumindest bei mir), da man fix für Narkosen und Aufklärungen eingeplant ist.. Wohnheim: viele Menschen in einem relativ modernen und recht teuren Wohnheim. Zimmer nur mit Waschbecken und relativ klein. Aber ausreichend. Kontakte kann man hier schnell knüpfen. Kosten aktuell: 650 Chf pro Monat Stadt: fantastisch! Wahnsinniges Freizeitangebot, dass man gar nicht weiß, was man noch alles mal machen will. Berge und Städte im Umkreis sind gut erreichbar. Aber auch Zürich bietet mit dem See, der Limmat und dem Flair bereits eine ganze Menge. Klar, ist etwas teurer, aber man bekommt ja auch etwas Gehalt.. Für diese unvergessliche Zeit lohnt es sich jedenfalls ;-)

Bewerbung

Habe mich 2 Jahre im Voraus beworben, Plätze sind wohl sehr beliebt. Aber wenn spontan jemand abspringt, kann man auch Glück haben.. Bewerbung absolut unkompliziert und mit schneller Antwort. Einfach über die USZ Seite unter der Rubrik Anästhesie bzw. Job/ Unterassistenz / PJ Praktikum
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