PJ-Tertial-Bericht am Tygerberg Hospital

Plastische Chirurgie

Kapstadt, Suedafrika · 8 Wochen · Station Plastische Chirurgie · 03/2018 – 05/2018

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Gebühren
Für 2 Monate ca. 800-900€

Erfahrungsbericht

Insgesamt kann ich die Erfahrung am Tygerberg Hospital wie in diesem Bericht geschildert bestätigen. https://www.pj-ranking.de/review/read/23636/ Ich kann jedem diese Abteilung sehr ans Herz legen! Sobald man die Hürden des Bewerbungsprozesses (im International Office anrufen, anrufen, anrufen und anrufen) hinter sich hat, wird man mit 2 Monaten voller toller Erfahrungen belohnt. Erfahrung im Krankenhaus: Die Abteilung wird von einem deutschen Arzt zur Zeit noch geleitet. Er und sein ganzes Team sind super nette Ärzte! Im OP sieht man atemberaubende und sehr abwechslungsreiche Operationen und darf meistens assistieren. Bei einigen OPs ist man leider zum zuschauen verdammt, gerade wenn mehr als 2 Studenten gleichzeitig da sind. Mich persönlich hat es nicht gestört, da die Operation so spannend waren, dass allein zuschauen Spaß gemacht hat. Dahingehend kommt man jeden Donnerstagnachmittag praktisch voll auf seine Kosten, da man im Koeberg Theatre alleine kleinere Operationen unter Lokalanästhesie durchführen darf. In Südafrika geht glücklicherweise aber auch leider das Prinzip, dass man sehr viel selber machen, darf wenn man es einfordert. Dadurch kommt man viel dazu praktisch zu machen. Die Kehrseite davon ist, dass es kein strukturiertes Teaching gibt und man auch mal ein bisschen zu früh alleine gelassen wird. Anders als in anderen Abteilungen wird erwartet, dass man jeden Tag kommt, so lange man involviert ist. Ein paar Tage fehlen oder in eine andere Abteilung gehen, sollte aber immer möglich sein. Leben in Kapstadt: Kapstadt ist die geilste Stadt, die ich bisher bereist habe. Gerade in den Sommermonaten kann man das Meer mit Wassersport, die Strände mit Beachvolleyball, die Berge mit Wanderungen, die Innenstadt mit gutem Essen, Partys und der Kultur und die Umgebung mit Tagesreisen oder Wochenendtrips genießen. Das Leben in der Lodge ist wie auf Klassenfahrt in einer Jugendherberge. Deshalb keinen Luxus erwarten aber dafür eine Menge netter Leute kennen lernen. Randnotiz: Zur Zeit ist es so, dass die plastische Chirurgie einem NICHT Surgery/Allgemeinchirurgie unterschreibt. Es gibt aber durchaus andere Wege, dass das trotzdem klappt.

Bewerbung

Für die plastische Chirurgie reicht es sich 1,5 Jahre vorher zu bewerben. Dann am besten sich immer an einem Mitarbeiter im international office halten und den anrufen, anrufen, anrufen. Dann klappt das schon.
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