PJ-Tertial-Bericht am Herzzentrum Leipzig
Herz-/Gefäßchirurgie
Leipzig, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Normalstation, ITS
·
10/2017 – 12/2017
Veröffentlicht am
4.40
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
5
Team Station
3
Kontakt zur Pflege
3
Ansehen des PJlers
3
Klinik insgesamt
5
Unterricht
5
Betreuung
3
Freizeit
5
Station / Einrichtung
4
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 400
Erfahrungsbericht
Ich habe das Herzzentrum vor einigen Jahren bereits als Famulant kennen gelernt, damals war die Stimmung und Betreuung sehr gut. Aus diesem Grund hatte ich mich nun dafür entschieden einen Teil des PJs dort zu machen. Seit Juni letzten Jahres hat die Herzchirurgie einen neuen Chefarzt und seit dem scheint es sich nur negativ zu entwickeln - sicher auch in Kombination mit dem Träger HELIOS. Seit Juni haben 12 Assistenzärzte gekündigt und die Arbeitsbelastung für die übrigen Ärzte ist extrem hoch. Es fehlen Leute an allen Ecken und Enden. Die Patienten können nicht sinnvoll betreut werden, weil alle Ärzte nur am Feuer löschen sind. Im OP kann einem nichts beigebracht werden weil es nur einen Assistenten gibt und dieser schnell die Vene entnimmt und selbst zunäht um alles zu schaffen. Eine Ausbildung sowohl der Assistenzärzte als auch der PJler und Famulanten kann so nicht statt finden. Helios nimmt sinnlose Streichungen vor, für die Patienten gibt es keinen Kaffe und Kuchen mehr und wir PJler wurden ermahnt nur einen Stauschlauch pro Woche zu verbrauchen. Auch Butterflys sind zu teuer und deshalb dürfen nur Kanülen benutzt werden.
Insgesamt ist diese Abteilung und dieses Krankenhaus weder als Patient, noch als Assistenzarzt oder PJler zu empfehlen.
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