PJ-Tertial-Bericht am Heinrich-Braun-Krankenhaus

Anästhesiologie

Zwickau, Deutschland · 8 Wochen · Station ITS · 11/2017 – 03/2018

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
600
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Das Wahltertial in der Anästhesiologie am HBK Zwickau zu verbringen, war definitiv eine super Entscheidung. Ich hatte hier insgesamt eine sehr lehrreiche und angenehme Zeit. Vom ersten Tag an wird man herzlich empfangen und in das Ärzteteam integriert. Das Team ist wirklich sehr nett und das Wohl der PJler liegt den Ärzten am Herzen. Es bestehen Einsatzmöglichkeiten im OP, auf der Intensivstation, auf der stationären Schmerztherapie und in der Notaufnahme. Wie viel Zeit man in welchem Bereich verbringt, darf man nach Rücksprache mit seinem Mentor individuell einteilen. Ich persönlich war die meiste Zeit im OP und bin oft mit Notarzt gefahren. Man muss also nicht alle Bereiche durchlaufen. Der Vorteil ist, im Gegensatz zur Anästhesiologie an der Uni, dass die Anzahl der Kollegen überschaubar ist und man so schnell Vertrauen entgegen gebracht bekommt. 7.00 Uhr beginnt die Frühbesprechung und ca. 7.45 die ersten Narkoseinleitungen . Wenn dazwischen noch etwas Zeit ist, setzt sich das Team gerne nochmal gemütlich auf einem Kaffee zusammen. Offiziell geht der Tag bis 15:30, aber wenn man fragt oder etwas etwas vor hat, kann man auch etwas eher gehen. :) Man darf an Tätigkeiten alles machen was die Anästhesisten tun (Intubationen,Pleurapunktionen, Spinalanästhesien.....). Durch die ständige eins zu eins Betreuung kann man sich gut einlernen. Wenn man ein wenig dabei ist, darf man seine eigenen Narkosen, mit Einleitung/Ausleitung und allem was dazu gehört, betreuen. Natürlich gibt es immer einen Arzt der sofort zur Stelle ist, falls man Hilfe benötigt. Das Spektrum an OP's ist in Zwickau sehr breit, sodass man von Neurochirurgischen Eingriffen bis Kindernarkosen alles dabei hat. Der Wissenszuwachs ist immens und man bekommt in keiner Fachrichtung mehr praktische Kompetenzen. Die Zeit auf ITS war auch sehr spannend. Vielfältiges Patientengut und Technik auf dem neusten Stand lassen da gegenüber der Uniklinik kaum Wünsche offen. Die aktuelle Bezahlung für PJler ist mit 600€ fast Höchstsatz und man bekommt kostenloses Mittagessen. Arbeitskleidung wird auch gestellt und bei Bedarf bietet die Klinik einen Platz im Wohnheim an. Ich kann das Wahltertial Anästhesie im Heinrich Braun Krankenhaus auf jeden Fall weiterempfehlen! Aktuell befinde ich mich, an einer Uniklinik, im zweiten Tertial und schaue sehnsüchtig zurück zu meiner Zeit in der Anästhesie.

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