PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus Agatharied

Allgemeinchirurgie

Agatharied, Deutschland · 8 Wochen · Station 9 und 10 · 11/2017 – 03/2018

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
50 €/ Dienst (insgesamt 4/Monat möglich), Unterkunft oder Fahrtgeld gestellt

Erfahrungsbericht

Man rotiert in die Viszeralchirurgie und die Unfallchirurgie bzw. Orthopädie, die Notaufnahme (meist 2 Wochen) und die Intensivstation (meist 1 Woche). Falls man an einem Fachbereich mehr interessiert ist, kann man auch in einem der beiden großen Bereich länger rotieren. Das Team in der Unfall- und Viszeralchirurgie ist super nett. PJler sind bei den Ärzten hoch angesehen. Man darf, wenn man möchte sehr selbstständig arbeiten und wird super in die Stationsarbeit eingeführt. Man darf in jede OP, die man sehen muss, gerne miteingeben und wird dann auch meistens an den Tisch geholt, damit man besser sieht. Je nach Operateur wird mehr oder weniger erklärt. Die Assistenzärzte sind aber alle sehr hilfsbereit und bringen einem gerne etwas bei, wenn man Interesse zeigt. In OPs automatisch eingeteilt wird man selten, häufiger in der Unfallchirurgie/ Orthopädie für Prothesenimplantationen oder in der Viszeralchirurgie für Varizen-OPs. Die OP-Pflege ist sehr nett. Verbesserungswürdig wäre vielleicht, dass man als PJler etwas mehr machen darf, z.B mehr zunähen. Die Stationsarbeit besteht vor allem am Morgen aus Blutabnahmen. (Dies artet auf manchen Stationen etwas aus. Die Ärzte sind aber auch meistens gewillt, wenn man sie daraufhin weist, zu helfen oder unnötige Blutabnahmen wieder rauszuschmeißen. Wenn man die Blutabnahmen unter den PJlern aufteilt, geht es aber eigentlich.) Man geht mit auf Visite, dann in die Morgenbesprechung, macht die Wundversorgung (unter Anleitung oder selbstständig), schreibt Briefe, füllt Reha-Anträge aus und meldet Untersuchungen an. Je nach Interesse, Lust kann man die Stationsarbeit sehr selbstständig machen. Die Schwestern sind auch alle sehr nett und sehr geduldig mit den PJlern. Es gibt natürlich in der Pflege auch ein paar Ausnahmen, die PJler eher als ihre Bedienstete ansehen. Dies ist aber die Ausnahme. Die Notaufnahme-Rotation ist sehr zu empfehlen. Man kann selbstständig Patienten betreuen, sobald die Ärzte sehen, dass man sich mit dem System auskennt und sie sich auf einen verlassen können. Man kann natürlich trotzdem jederzeit fragen und bespricht den Patienten, die Vorgehensweise und den Brief am Ende mit einem Arzt. Vor allem Schnittwunden nähen kann man dort gut vertiefen. Dienste sind auch sehr zu empfehlen. Dort kümmert sich man mit einem Assistenzarzt erst einmal um die Stationen und dann geht man zusammen in die Notaufnahme oder in den OP. Es werden bis zu 4/Monat bezahlt. Einen Samstag im Monat wird man automatisch eingeteilt. Alle anderen sind freiwillig, Die Unterkunft ist mehr als ausreichend. Man wird zu 2. oder alleine in eine Wohnung eingeteilt (je nach Nachfrage). Falls ihr eine Unterkunft braucht, kümmert euch rechtzeitig darum. Am besten direkt, wenn ihr die Zusage bekommt. PJ- Unterricht findet laut Plan 2x/ Woche statt. Dienstags Innere Medizin und Donnerstag Chirurgie. Meistens finden diese auch statt. Man muss sich nur am Vortag aktiv darum kümmern, die Vortragenden daran zu erinnern. Sie sind sehr bemüht und holen die versäumten Termine auch gerne nach. Alles in allem ein sehr gelungenes Tertial und vielen Dank nochmal an das tolle Team der Chirurgie. Man kann dort eine sehr spaßige und interessante Zeit verbringen.

Bewerbung

Als externer Bewerbung über die Online-Plattform der LMU
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