PJ-Tertial-Bericht am Herzzentrum Leipzig
Radiologie
Leipzig, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Radiologie
·
12/2017 – 04/2018
Veröffentlicht am
1.47
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
3
Unterricht
2
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 400
Erfahrungsbericht
Ich habe mein gesamtes Wahltertial in der Radiologie im HZL verbracht. Da die Abteilung neben dem Herzzentrum auch das Parkkrankenhaus mit betreut, reicht das Spektrum weit über Kardio-Bildgebung hinaus, wenngleich darauf der Fokus liegt. Innerhalb der ersten Woche erhält man seine Zugangsdaten zu den Befundungsprogrammen. Aufgeteilt wird die Zeit in konventionelle Bildgebung (also Röntgen), CT und MRT. In allen Bereichen können/sollen eigene Befunde geschrieben werden. Diese werden immer von einem Fach-/Oberarzt abgenommen und meist auch besprochen. Ultraschall und Mammographie sind in der Rotation leider nicht möglich. Interventionen finden hingegen mehrfach pro Woche statt, als PJler kann man hier jederzeit zuschauen. Zusätzlich zum Befunden klärt man als PJler die Patienten für CT- und MRT-Untersuchungen auf und kann Flexülen legen. 2x pro Woche finden interne Fortbildungen statt, immer Mittwochs gibt es eine gemeinsame Fortbildung von Radiologen und Internisten. Zudem sind diverse Demos und Tumorkonferenzen über die gesamte Woche verteilt, zu denen man immer mitgehen kann. Finden während des Tertials radiologische Kongresse statt, kann man kostenlos daran teilnehmen, in meinem Fall waren das die 10. Kardiodiagnostik-Tage.
Das Team der gesamten Abteilung (MTRAs, Assistenz- und Oberärzte) ist wirklich toll. Ich wurde sehr lieb aufgenommen, die Stimmung im Team ist prima. Fragen konnte ich immer stellen und alle Kollegen sind wirklich daran interessiert, dass man als PJler etwas mitnimmt.
Mittagessen war immer zusammen mit den Kollegen möglich. Da Arbeitsbeginn 8:00 ist, hat man erst 16:30 Feierabend. Länger bleiben musste ich aber quasi nie.
Fazit: Ich kann jedem, der sich für Radiologie (insbesondere für Kardio-Bildgebung) interessiert, ein Tertial im HZL nur wärmstens empfehlen. Auf Ultraschall und Mammographie muss man leider verzichten, dafür bekommt man ganz viel Röntgen/CT/MRT, gute Lehre und ein tolles Team.
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