PJ-Tertial-Bericht am Klinikum rechts der Isar

Anästhesiologie

Muenchen, Deutschland · 8 Wochen · Station Trauma, IS2, DHZ, Uro · 11/2017 – 03/2018

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Ich habe mein Anästhesie-Tertial bewusst in einem Uniklinikum absolviert, da einem so das bestmögliche Spektrum geboten wird. Die OP-Bereiche kann man sich in Absprache mit seinen Mit-PJlern selbst einteilen, sodass auch jeder auf seine Kosten kommt. Mit der Neurochirurgie und der Herzchirurgie (DHZ) stehen einem beispielswiese sehr spezielle und umfangreiche OPs zur Verfügung, die auch anästhesiologisch anspruchsvoll sind. Auf der anderen Seite bieten "kleinere" operative Fächer die Möglichkeit, viele Einleitungen und Patientenbetreuung mitzumachen. Im Allgemeinen war die Zufriedenheit in den verschiedenen Bereichen sehr hoch, sodass ich nichts speziell hervorheben möchte. Des Weiteren ist eine Rotation auf Intensivstation obligat, wobei hier sogar Intensivstationen mit verschiedenen Schwerpunkten geboten werden. Leider besteht dort ein Großteil der Arbeit aus den alltäglichen Basis-Untersuchungen jedes Patienten. Um auch in die Notfallmedizin Einblick zu erhalten, ist es möglich, auf dem NEF Riem mitzufahren- leider war die "NEF-Liste" immer gut gefüllt und war leider nicht während des ganzen Tertials verfügbar. Hier empfiehlt es sich, immer mal nachzuhaken, falls die Liste auf sich warten lässt. Auch zur Anästhesie gehört die Prämed- sehr nett und unbedingt mal einzelne Tage dort verbringen. Fortbildungen finden montags und dienstags statt, thematisch breit aufgestellt, ständig wechselnde Themen, lohnt sich! Leider wartete man gelegentlich vergeblich auf einen Dozenten. Donnerstags dann Intensiv-Visiten, bei denen einzelne Patienten, Krankheitsbilder, Diagnostik, Therapie und apparative Medizin besprochen werden. Themenvorschläge sind gerne gesehen. Der Spaß kommt auch nicht zu kurz. Legendär waren stets die Vorträge von Dr. Jürgen Schneider auf der IS2, hat einige Geschichten auf Lager. Aufgrund wechselnden Personals hatte man teils täglich neue Kollegen, sodass diese nicht immer wussten, welche Aufgabenbereiche man dem PJler anvertrauen kann. Eine Art Mentoring während des Tertials wäre evtl. wünschenswert. Auf der anderen Seite war der Großteil dieser Kollegen sehr offen, man konnte viele verschiedene Meinungen und Arbeitsweisen aufnehmen. Spät- und Wochenenddienste konnten zum Freizeitausgleich abgeleistet werden und Feierabend hatte man auch immer pünktlich ;) Alles in allem kann ich das Anästhesie-Tertial im Rechts der Isar absolut weiterempfehlen.

Bewerbung

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