PJ-Tertial-Bericht am Kantonsspital Luzern

Orthopädie

Luzern, Schweiz · 8 Wochen · Station 8 Ost · 10/2017 – 12/2017

Veröffentlicht am

2.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 5
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 3
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1250 CHF
Gebühren
350 CHF für Zimmer

Erfahrungsbericht

Meine 8 Wochen als Unterassistent (UHU) an der Orthopädie/Traumatologie des LUKS haben sich an mehreren Stellen sehr unterschiedlich präsentiert. Innerhalb des Ärzteteams sind die Oberärzte zum allergrößten Teil sehr freundlich und hilfsbereit, die Assistenzärzte gliedern sich jedoch in welche, die diesem Muster folgen und einem gerne auch ohne expliziter Nachfrage etwas erklären oder einen zu einer Intervention mitnehmen, und jene, die einen kaum eines Blickes würdigen geschweige denn etwas erklären oder sogar auf Fragen gereizt, genervt oder spöttisch reagieren. Die Tätigkeitsbereiche des UHUs teilen sich auf in Stationsarbeit, Sprechstunde und OP-Assistenz, die Aufteilung wird unter den UHUs selbstständig vereinbart: - Auf der Station begleitet man morgens die Visite, d.h. man notiert als "Verlauf" den Zustand des jeweiligen Patienten, mit viel Glück darf man auch einen Patienten oder ein ganzes Zimmer selbst visitieren und Wundkontrollen durchführen. Hat man alle Verläufe in den Computer eingegeben, verfasst man an ebenjenem Arztbriefe, nimmt Patienten zur planmäßigen OP auf (nur etwa 3-5 pro Woche, da die meisten tagesklinisch aufgenommen werden) und spielt den Laufburschen für die Stationsärzte. - In der Sprechstunde gab es meiner Ansicht nach mit Abstand am meisten zu lernen, man hatte durchgehend damit zu tun, Patienten zu untersuchen, sie den Oberärzten zu übergeben und dann den dazugehörigen Arztbrief zu schreiben. Jeden Wochentag findet eine andere Sprechstunde statt (montags Hüfte, dienstags Knie, …), sodass man wirklich an einem Tag die Untersuchung des jeweiligen Gelenks sehr gut lernen und auch von den Oberärzten viele Feinheiten lernen konnte. - OP-Assistenz war im Prinzip das, was es verspricht: man kann nicht viel falsch, aber auch nicht sehr viel richtig machen, durfte jedoch vor allem bei den Unfall-OPs fast immer die Hautnaht machen (Allgöwer!). Aber beim richtigen Operateur durfte man auch hier viel lernen. Insgesamt war es eine sehr lehrreiche Zeit am LUKS, nur die Stationsarbeit ist für den UHU nicht ganz das Gelbe vom Ei, da man wirklich wenig Patientenkontakt und relativ viel Dokumentationsarbeit und dazwischen Leerlauf hat. Auch ist zu erwähnen, dass das Wohnheim (direkt neben der Klinik und für Schweizer Verhältnisse sehr erschwinglich) schon gemütlich, aber auch recht streng geführt ist und die Miete schon ab einem Tag für einen halben Monat verrechnet wird – das sollte im Vorhinein bedacht werden (mein Tertial startete beispielsweise am 30. Oktober und dafür musste schon eine halbe Monatsmiete für Oktober bezahlt werden). Zudem ist das Essen in der Kantine sehr teuer (fast 9 Franken für einen Teller Hauptspeise!), man kann jedoch problemlos selbstgekochtes Essen mitnehmen.

Bewerbung

mind 1 Jahr vor Antritt, die Stellen sind sehr gefragt!
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