PJ-Tertial-Bericht am Caritas Krankenhaus Bad Mergentheim
Neurologie
Bad Mergentheim, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station D3
·
05/2017 – 08/2017
Veröffentlicht am
1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 370 €
Erfahrungsbericht
Toller Einblick und die richtige Entscheidung mein erstes Tertial in Bad Mergentheim zu beginnen, denn es hat mich für alle weiteren Tertiale gestärkt und gut vorbereitet.
Das Krankenhaus selbst vermittelt eine sehr freundliche und einladende Atmosphäre, was mitunter daran liegt, dass alle Mitarbeiter, egal aus welcher Abteilung, sich untereinander grüßen.
Der Morgen beginnt mit der Radiologie - Frühbesprechung, bei der man sich die Untersuchungen und stationär aufgenommenen Patienten vom Vortag anschaut und vorstellt. Dabei werden häufig vom Chef Hinweise zu den MRT/ CT Bildern gegeben, so dass man ein Gefühl entwickelt diese im Verlauf besser interpretieren zu können. Danach beginnt der Stationsalltag. Was wirklich super geregelt ist, dass die Blutentnahmen, Viggos legen vom engagierten Pflegepersonal durchgeführt werden, somit bleibt wirklich Zeit für andere ärztliche Tätigkeiten.
Bei der Visite wurde häufig ein Bedside Teaching, vom Chefarzt Dr. Buttmann gegeben, was wirklich lehrreich war, auch wenn man nicht immer alles wusste gab er den PJs nie ein unangenehmes Gefühl, vielen Dank dafür. Die Lumbalpunktionen konnte man jederzeit unter Aufsicht der Assistenzärzte durchführen. Hin und wieder kam es vor, dass man die Visiten alleine durchführen sollte, natürlich immer mit Oberarzthintergrund. Die Aufnahmen, in der Regel 1-2 Patienten pro Tag, wurden zunächst von den PJ-lern untersucht und danach mit dem Oberarzt besprochen sowie etwaige Untersuchungen angemeldet als auch der Arztbrief angelegt. Während des gesamten Tertial kannst Du in alle Bereiche rotieren, sowohl in die Notaufnahme, Station ( aufgeteilt in peripher und Stroke Unit) als auch in die Funktionsabteilung ( hier bekommst Du einen guten Überblick in die Elektrophysiologie, EEG etc. ). Zudem findet jeden Freitag eine interne Fortbildung statt, bei der die wichtigsten Krankheitsbilder + die neusten Leitlinien besprochen werden. Auch von der Klinik wurden in regelmäßigen Abständen Fortbildungen für alle Studenten angeboten.
Also, wenn man sich für Neurologie interessiert ist dieser Aufenthalt wirklich empfehlenswert.
Ich danke allen Ärzten und dem Pflegepersonal für die außerordentliche, lehrreiche Zeit!!!!
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