PJ-Tertial-Bericht am Vivantes Klinikum Auguste-Viktoria

Orthopädie

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station 12A · 11/2017 – 03/2018

Veröffentlicht am

1.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
0
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Das Chirurgiepflichttertial wird am Vivantes Auguste Viktoria Klinikum in 2x2 Monate aufgeteilt, von denen 2 Monate auf der Orthopädie und 2 Monate auf der Allgemeinchirurgie stattfinden. Diese Bewertung bezieht sich auf den Abschnitt in der Orthopädie. Alle Assistenz-, Oberärzte und Chefärzte waren in meiner Zeit außerordentlich freundlich und stets bereit, einem etwas zu erklären. Man ist sehr abwechslungsreich unterwegs: Zum Blutabnehmen (was nicht übermäßig viel ist, meistens ist man damit innerhalb der ersten Stunde fertig), kommen noch andere Routinetätigkeiten, wie z.B. Zugänge legen, Verbände wechseln, Arztbriefe schreiben und Sozialdienstformulare ausfüllen. Fortbildungen gibt es am Montag (EKG), Dienstag und Donnerstag (unterschiedliche Fächer, viel Innere und Chirurgie) sowie Mittwoch Neurologie, die für alle PJ-Studierenden zu Verfügung stehen! Bei uns ist der EKG-Kurs leider bisher immer ausgefallen, deshalb gibt es hier Abzüge. Die anderen Veranstaltungen waren meiner Meinung nach befriedigend bis sehr gut, aber das hängt natürlich vom Dozenten ab! Als PJler ist man selber mit einem Diensthandy ausgestattet, was einem erlaubt, Freiräume selbst aktiv zu nutzen, und sich die OP seiner Wahl, die Rettungsstelle, Ambulanz etc. anzuschauen. Wenn eine Assistenz im OP benötigt wird, klärt sich das morgens bei der Frühbesprechung von 7:30 bis 8:00 Uhr, ansonsten wird man im Laufe des Tages angerufen. Die guten Noten resultieren aus 1) der guten, abwechslungsreichen Arbeit (von nichts ist zu viel da, man macht einige Blutentnahmen, einige OPs, einige Verbandswächsel, einige Arztbriefe, ohne das einem dabei eine Tätigkeit überdrüssig wird). 2) das Gefühl zu kriegen, gebraucht zu werden, ohne dabei "verheizt" zu werden, wie es auf anderen Innere Stationen mal vorkommt, Stichwort "Wenn du mit der Station mit dem Blutabnehmen fertig bist, gehst du auf die nächste Station. Und wenn du mit der Station fertig bist auf die übernächste etc..." 3) dem einvernehmlichen Verständnis zwischen Stationsarzt (dem man hauptsächlich zugeteilt ist) und den PJlern, dass man "mehr" aushilft, wenn es gerade stressig ist, aber auf der anderen Seite auch seine Freiräume kriegt (man darf früher gehen, oder man schaut sich z.B. in der Radiologie CTs/MRTs mit den Oberärzten an, oder geht in die Rettungsstelle und hilft dort aus) 4) dem SUPER Lehrcurriculum: zu dem Unterricht 4x/Woche kommen noch 6 Hospitationstage (Endoskopie, Radiologie, Sonografie, ...) und eine Woche in der Rettungsstelle, wo man nicht seinem Fach untergeordnet ist, sondern man geht da hin, wo man was lernen will! (Bei mir war es Orthopädie, Neurologie und Innere, obwohl ich primär dieses Tertial ja in der Chirurgie/Orthopädie machte)

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