PJ-Tertial-Bericht am Robert Koch Krankenhaus Apolda
Unfallchirurgie
Apolda, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Trauma 1 und 2
·
09/2017 – 12/2017
Veröffentlicht am
1.67
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
3
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
2
Station / Einrichtung
2
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 370 + Reha-Anträge
Erfahrungsbericht
Hatte mein Tertial gesplittet, der zweite Teil fand dann in der Trauma statt und war deutlich besser als in der Allgemeinchirurgie:
+gute ärztliche Betreuung: neben CA und Oberärzten waren 2 StationsärztInenn & 3 StationsärztInnen für einen (wirklich be Fragen) da - man betreutre zwar als PJler zwei Stationen, aber die Patientenzahlen hielten sich in Grenzen.
-Wegen hohem Krankenstand des Pflegepersonals war die Zusammenarbeit mit den gestressten Pflegern/KS aber zuweilen schwierig.
+zwei Visiten am Tag: früh - gesamte Station; Tagesende - Zugänge für morgen und OPs von heute
-kein wirklich gemeinsames, noch interprofessionelles Mittagessen: jede Profession kocht sein eigenes Süppchen (auch sonst Kommunikation gelegentlich im Team schwierig)
+Frühbesprechung mit Röngenbildern, man kann auch Fragen stellen und bekommt diese zufriedenstellend beantwortet
-PJ-Seminare: fallen häufig aus, geplant 1x/Woche -> Über Tertial bestimmt 1/3 ausgefallen
+OP: habe beim Assistieren viel gelernt, da einem Anatomie, etc. gezeigt und erklärt wird. Durfte gegen Ende des Tertials als Operateur selber ran, ein OA war Assistent
-man kommt nicht jeden Tag in den OP, häufig wird man mit anderem Kram auf Station beschäftigt (Mo & Do: gesammelte Blutabnahmetage, wo bei fast allen Pat. der beiden Stationen Blut abgenommen wird -> da ist man paar Stunden beschäftigt, dazu Aufnahmen, Rehaanträge -> Tag geht schnell rum
+Dienste in der Notaufnahme: hier lernt man am meisten, macht Spaß. Meiste Pat sind traumatologisch - die ZNA wird aber vom Dienstarzt aber für beide Kliniken besetzt. Kann also sein, dass Vizeralchirurg einen Knochenbruch, der Traumatologe eine Appendizitis erstversorgen muss
-Blutabnahmesets: veraltet und aus arbeitsmedizinischer Sicht Stand von vor paar Jahren: Butterflies, die erst zusammengesteckt werden müssen und keine Schutzkappe für die Nadel zum Sichern haben, die "Direktabnahme-Dinger" sind äußerst unpraktisch und für Anfänger auch nicht geeignet
+Gespräche mit MentorIn + Chefarzt zu Beginn und am Ende des Tertials, mit Hinweis auf das Logbuch & das man auch gerne in anderen Fachrichtungen (z.B. Anästhesisten) hospitieren kann, um zB Regionalanästhesie-Verfahren kennen zu lernen.
+War so bei den Gynäkologen bei einer Sectio-Geburt von Zwillingen, bei einen ganztägigen Fortbildung der Gynäkologen, bei einer präoperativen Regionalanästhesie-Anlage (Knie: Schlittenprothese unter Femoralis-Block)
+jeden Freitag finden Trauma-interne Fortbildungen statt, durfte auch einen Vortrag halten: super!
Insgesamt gesehen hat es mir sogar Spaß gemacht, hier in der Trauma das Tertial zu absolvieren - obwohl ich auch schon zu Beginn nicht verheimlicht habe, dass ich lieber Hausarzt werden möchte. Einige Baustellen hat die Trauma aber noch: Interprofessionalität, Entspannung der pflegerischen Belastungssituation allen voran. Fürs PJ ist die Trauma aber eine gute Lehrklinik und so auch zu empfehlen.
Bewerbung
Habe während meines Tertials gewünscht, von der AVG-Chirurgie in die Trauma zu wechseln - hat problemlos geklappt.
Diesen Bericht melden Öffnen ▾
Wenn dieser Bericht falsche Tatsachen behauptet, Beleidigungen enthält, persönliche Daten preisgibt oder aus einem anderen Grund gegen unsere Regeln verstößt, kannst Du ihn hier melden. Wir prüfen jede Meldung.