PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus Salem

Anästhesiologie

Heidelberg, Deutschland · 8 Wochen · Station OP · 09/2017 – 12/2017

Veröffentlicht am

2.93
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 4
Klinik insgesamt 3
Unterricht 5
Betreuung 3
Freizeit 1
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
200

Erfahrungsbericht

Das Krankenhaus Salem ist ein eher kleines Krankenhaus mit 7 OPs. Das Team der Anästhesie ist im Großteil sehr freundlich und aufgeschloßen. Ein paar Spezialisten gibt es natürlich auch hier. Der Vorteil in diesem Haus ist ganz klar das fast nur Fachärzte tätig sind, dadurch kommt man wirklich viel zum intubieren. Einige Anästhesisten erklären auch wirklich viel (Hemann,Haas,Letschert,Vögele,Lisson,Wieringen,Wocknitz,Hahn und 1-2 die ich sicher vergessen habe) und sind sehr freundlich. Das gesamte OP-Team (Schwestern,Chirugen) ist eigentlich sehr nett und man hat hier nichts zu befürchten. Die Anästhesiepflege ist in dem Haus wirklich klasse. Sie helfen einem eigentlich jederzeit, wenn man etwas braucht oder sich doof anstellt ;-) . Letztlich lernt man hier im Haus tatsächlich eine eigenständige Narkose zu machen, außerdem lernt man wirklich recht gut das Intubiern. Regionalverfahren werden einem auch bereitwillig erklärt. So nun zum großen Nachteil: - Es gibt kein wirkliches Lehrkonzept in der Anästhesie, zwar ist Frau van Wieringen dafür zuständig, sie wird allerdings vollkommen allein damit gelassen - Auch der Unterricht von den anderen Fachabteilungen findet so gut wie nie statt außgenommen der EKG-Unterricht. (Gegen Ende zeigt sich nach heftigen Beschwerden hier eine leichte Besserung) - Die Tätigkeiten die man hier lernen kann sind durchaus überschaubar (Flexülen legen, Intubation, LM, Grundlagen Beatmung) - Es gibt nur 6 Intensivbetten die eigentlich größtenteils von den anderen Abteilungen betreut werden- sehr entäuschend - Man darf täglich die Post-OP-Visite machen - gibt auch spannenderes - Ich konnte in meiner ganzen Zeit keinen ZVK legen und keine Arterie- sehr entäuschend Prinzipiell würde ich mein Tertial nicht mehr im Salem machen da mir das Spektrum viel zu klein ist. Trotzdem ist das Team sehr nett und im Rahmen was möglich ist sehr bemüht. Ich denke das tendenziell deutlich mehr möglich wäre, aber da der leitende Chefazt nur noch die Zeit bis zu seiner Pension absitzt-ist es ihm auch maximal egal was so in der Lehre los ist. An der Stelle nochmal ein Dankeschön an Frau Engel (Sekretärin der Inneren Medizin) die sich wirklich sehr für die PJler einsetzt.

Bewerbung

Über das Vegabeverfahren der Uniklinik Heidelberg
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