PJ-Tertial-Bericht am Queen Mary Hospital

Allgemeinchirurgie

Hong Kong, Hong Kong · 8 Wochen · Station EGI (Esophageal & Upper GI) + HBP/ Liver Transplant (Hepatobiliäre) · 09/2017 – 11/2017

Veröffentlicht am

2.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 4
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 3
Freizeit 1
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Gebühren
Bewerbungsgebühr + Visumsgebühr, beides je unter 100 Euro

Erfahrungsbericht

Relative simple und günstige Bewerbung, es sind ein paar Versicherungen nötig und trotz Einhalten aller Fristen kam das nötige Stundentenvisum erst eine Woche vor Abflug. Sonst aber absolut reibungslos. Bei Bewerbung auf die Chirurgie bekommt man die Wahl zwischen 10 verschiedenen Abteilungen, von denen man in 2 rotieren darf (Breast, Colorectal, Endocrine, Esophageal/Upper GI, Head&Neck, HBP, Liver Transplant, Neurosurgery, Paediatric, Urology). In meinen beiden Rotationen war der Alltag ähnlich. Pro: - Sehr interessante OPs, wobei man problemlos auch in jede andere Abteilung gehen darf, wenn dort grad ein spannender Eingriff vorgenommen wird. Alle sind freundlich, viele Operateure erklären während der OP oder fragen mal 1-2 Strukturen im Situs ab. - Es läuft jede Menge Diagnostik, welcher man jederzeit beiwohnen kann: ÖGD, Endosono, ERCP. - Die local students hatten in meinem Zeitraum dort fast jeden Tag chirurgischen Unterricht, der wirklich gut und zu allen möglichen Themen war. Meist wurde das Mikro herumgegeben, aber kein Problem, wenn man etwas nicht weiß. - Es gibt viele interessante Meetings, in denen man immer willkommen ist. Neben den regelmäßigen Dingen wie Research und Census Meeting auch mal Symposien. - Die Ärzte sprechen alle sehr gutes Englisch, bei einigen muss man sich anfangs vielleicht etwas an den Akzent gewöhnen. Bei vielen älteren Patienten mussten die Ärzte jedoch stets aus dem Kantonesischen übersetzen, was diese aber gern taten. In der outpatient clinic schrieben die Ärzte auch immer gleich auf Englisch mit, sodass man stets im Blick hatte, worum es gerade geht. - Hong Kong ist als Stadt einfach großartig. Kurzausflüge nach Macau und Shenzhen lohnen sich auch sehr. Contra: - Auch wenn man alles fragen durfte und alle sehr an der Lehre interessiert waren, durfte man kaum etwas praktisch machen. Im OP operiert meist der Chef, die Oberärzte assistieren und die Assistenzärzte halten schon nur bestenfalls Haken. Da bleibt für die Studenten (overseas wie locals) wenig übrig. - Die Unterkunft über die Uni (Patrick Manson Student's Residence) hat schon bessere Zeiten gesehen - War für Hong Konger Verhältnisse aber sehr günstig.

Bewerbung

Formular auf der Internetseite mindestens ein Jahr im Voraus über Miss Lui. Maximale Dauer sind 8 Wochen mit 2 Rotationen über je 4 Wochen.
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