PJ-Tertial-Bericht am Evangelisches Krankenhaus Weende
Urologie
Goettingen, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station 1.1
·
05/2017 – 08/2017
Veröffentlicht am
1.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
1
Team Station
1
Kontakt zur Pflege
1
Ansehen des PJlers
1
Klinik insgesamt
1
Unterricht
1
Betreuung
1
Freizeit
1
Station / Einrichtung
1
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 400
Erfahrungsbericht
Mein Wahltertial in der Urologie im EKW war ingesamt absolut super! Man kann unglaublich viel lernen, wird toll integriert und gehört von Beginn an voll und ganzbzum Team!
Auf der Station beginnt der Tag mit der Übergabe des Nachtdienstes um 07:30, dann folgt die Visite mit Assistent und OA und mindestens einmal wöchentlich mit dem Chefarzt. Generell nimmt das tolle pflegerische Team der Station Blut ab, aber sie freuen sich sehr über Unterstützung . Braunülen legen gehört zur ärztlichen und PJler Aufgabe, aber man fühlt sich niemals ausgenutzt und alle sind immer unglaublich dankbar, wenn man sich hilfsbereit zeigt. Es gibt meistens die Möglichkeit (umsonst!) zu frühstücken zusammen mit den anderen Pjlern . Danach wahlweise OP oder in die direkt um die Ecke liegende Ambulanz/Endoskopie oder Patienten aufnehmen/Briefe schreiben/sich von den gut gelaunten Assistenten, Oberärzten, dem Chefarzt und dem restlichen tollen Team was erklären lassen.
Im OP kann es auch schonmal sein, dass man erste Assistenz ist, gerade bei den URS- Eingriffen, was unglaublich Spaß macht und am Ende des PJs durfte man sogar selbst zirkumzidieren oder kleinere Eingriffe durchführen, wie Blasen- und Harnleitespiegelungen zum Beispiel. Das gesamte Team ist unglaublich engagiert, erklärt gerne und es herrscht eine so gute Stimmung weibisch sie nie zuvor erlebt habe. Alle arbeiten zusammen und nicht gegeneinander und es gibt nicht die klassischen Ärzte gegen Pflege Kämpfe.
Sonographisch kann man hier viel dazu lernen, macht ab dem ersten Tag an Ultraschall von blasen, Nieren, Prostata etc. und die erhobenen Befunde werden immer besprochen und es wird sich Zeit genommen um gemeinsam nochmal Schritt für Schritt nochmal zu üben.
Mittagessen ist frei und schmeckt gut und ist eigentlich immer möglich. Schichtende ist in der Regel um 16 Uhr nach der Besprechung.
Fazit: Ich bin restlos begeistert von dieser urologischen Klinik. Wer sich engagiert, freundlich und interessiert zeigt wird mehr als belohnt und kann so viel lernen wo nirgendwo anders. Selbst wenn man nicht primär Urologie in seiner Zukunft sieht, kann man hier so viele wertvolle Dinge lernen, vom sicheren Katheter legen, über den sicheren Umgang mit dem Ultraschall bis hin zu eigenen kleinen OPs.
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