PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsspital Basel
Gynäkologie
Basel, Schweiz
·
8 Wochen
·
Station Ambulanz, Bettenstation, OP
·
07/2017 – 10/2017
Veröffentlicht am
5.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
5
Team Station
5
Kontakt zur Pflege
5
Ansehen des PJlers
5
Klinik insgesamt
5
Unterricht
6
Betreuung
6
Freizeit
3
Station / Einrichtung
6
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 1200 CHF
- Gebühren
- keine
Erfahrungsbericht
Man wird als Sekretärin/Hakenhalter missbraucht. Richtig schlechtes Tertial ohne Lerneffekt! Bloß nicht bewerben!
CONTRA
- Deine einzigen Tätigkeiten sind Haken halten und Akten elektronisch verwalten, d.h. du sitzt den ganzen Tag in dem viel zu kleinen Assistenzarztbüro (im Sommer bei gefühlt 40° ohne Klimaanlage direkt neben einer Baustelle), gibst die handschriftlichen Notizen von Oberärzten in den Computer ein und bereitest die Krankenakten der Patienten auf Station vor. Dabei gibt es noch nicht mal genug Arbeitsplätze für alle. Fehlen Akten, darf man sich auf die Suche machen und durchs ganze Haus pilgern.
- Es wird kein praktisches Wissen vermittelt, also wirklich 0%.
- Einige Oberärztinnen im Gebärsaal sind richtig unfreundlich. Allgemein herrscht hier eine seltsame Stimmung.
- komplett sinnlose Tätigkeiten, z.B. korrigiert die OÄ im Gebärsaal die Briefe der Assistenzärzte per Hand und du darst dann ihre handschriftlichen Korrekturen wieder in den Computer übertragen. Nicht vergessen deinen Ausdruck richtig zu falten, sonst schmeißt sie ihn gleich weg. Wieso korrigiert sie es nicht gleich selbst am PC?
- Das war das wirklich schlechteste Tertial in meinem ganzen Jahr! Nach einer Weile hatte ich keinerlei Motivation mehr, was mir so noch nicht passiert ist.
PRO
+ Die Assistenzärztinnen sind soweit sehr nett und hilfsbereit und müssen selbst die gleichen Tätigkeiten wie du machen, sitzen also den ganzen Tag vor dem PC und tippen irgendwas. Auch sie haben kaum Patientenkontakt und dürfen eher wenig operieren.
+ Man ist auch zwei Wochen in der Poliklinik eingeteilt und kann hier jeden Tag in einer anderen Sprechstunde dabeisitzen. Die meisten Ärzte erklären einem danach die Krankheitsbilder und Untersuchungen. Das war relativ interessant, nach zwei Wochen reinen Zuschauens hat man dann aber auch alles gesehen.
+ Auch die Chefärztin ist sehr nett. Hat man das Glück bei ihr Haken zu halten oder zu assistieren, wird viel erklärt und man darf vor der OP mal vaginal tasten.
Wohnen
Für 580 CHF kann man bei frühzeitiger Bewerbung im Personalwohnheim leben. Die Zimmer sind großzügig (20qm) und man teilt sich pro Etage mit 4 anderen eine Küche und ein Bad mit zwei Duschen. Die Putzfrau kommt jeden Tag. Das Wohnheim ist nur 10 Gehminuten vom Spital entfernt.
Bewerbung
Die Bewerbung hat relativ spontan geklappt (3 Monate davor). Einfach eine Mail ans Chefarztsekretariat schicken (bzw lasst das lieber sein ;)
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