PJ-Tertial-Bericht am Klinikum Grosshadern

Visceralchirurgie

Muenchen, Deutschland · 8 Wochen · Station Intensiv, ZNA, Normalstation, Poliklinik · 05/2017 – 09/2017

Veröffentlicht am

3.00
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 3
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 3
Unterricht 5
Betreuung 3
Freizeit 4
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
0
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Arbeitsweise und Lerneffekt variieren hier stark von Station zu Station. Insbesondere in der Notaufnahme gab es viel zu tun, u.a. anamnestizieren, untersuchen, teilweise auch Hautnähte machen. Peripher ist man hauptsächlich für Routinearbeiten wie Blutabnehmen, Nadeln legen und die Wundkontrollen und Drainagen zuständig. Eigene Patienten betreut man praktisch gar nicht und auf Lehre wird ebenfalls wenig Wert gelegt. Die Arbeitszeit variiert dabei, jedoch wird insb. auf der Privatstation erwartet, dass man oft noch bis nach 18-19 Uhr bleibt, um die Abendvisite noch mitzumachen und evtl. danach anfallende Aufgaben zu erledigen. Die Stimmung im Team ist meistens recht gut, der Kontakt zu den Oberärzten jedoch oft schwierig. Dementsprechend auch das größte Manko dieser Klinik: die Lehre! Offiziell soll es einen Tag die Woche geben, der fast nur der Ausbildung zukommt. Die Praxis sieht jedoch ganz anders aus. Die wöchentlichen Fallbesprechungen auf Station fallen in 90% der Fälle aus und auch die Nachmittagsseminare finden oft nicht statt. In den Schul(!)-Sommerferien findet sogar gar kein Unterricht statt. Einzig zu empfehlen: der Examensvorbereitungskurs, der 14-tägig durch Prof. Stiegler geleitet wird. Dieser ist wirklich äußerst gut! Zusammenfassend: viel Routinearbeit, viel Zeit als OP-Assistenz (wo man viel sehen kann aber bei den meisten Operateuren nichts gezeigt bekommt) und äußerst schlechte Lehre - in einer Uniklink! Ich würde mein Chirurgietertial nicht erneut in Großhadern machen.

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