PJ-Tertial-Bericht am Thueringen Kliniken

Urologie

Saalfeld, Deutschland · 8 Wochen · Station Urologie · 04/2017 – 08/2017

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
649
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Das erste PJ-Tertial auf der urologischen Station der Thüringen-Kliniken in Saalfeld war ein optimaler Start in das PJ. Vorab: 100%-ige Weiterempfehlung. Die Integration ins das Team der Ärzte und Pflege funktionierte nach kurzer Vorstellung schnell und einwandfrei. Mir wurden am ersten Tag alle Mitarbeitern kurz vorgestellt und die Räumlichkeiten gezeigt. Es gibt für die Assistenzärzte und PJ'ler ein extra Zimmer. Man wird innerhalb der ersten Woche mit einem Telefon versorgt und mit der Marke für das kostenlose Mittagessen. Der Chefarzt, die Oberärzte und alle Assistenten sind sehr bemüht grundlegende Techniken des ärztlichen Handelns zu vermitteln. Es wird einem als Student alles erklärt was man wissen möchte und vor Beginn der Arbeit wird gefragt, ob man das schon kann bzw. nochmal gezeigt bekommen möchte. Ich konnte zu Beginn des Tertials weder gut Flexülen legen, noch beherrschte ich die Technik des chirurgischen Knüpfens. Die Assistenten haben mir hier gute Handgriffe gezeigt, sodass es mit dem Legen von perivenösen Zugängen mit jedem Tag besser klappte. Die chirurgische Knotentechnik habe ich durch den Chefarzt erlernt bekommen. Insgesamt kann man sehr viel mitnehmen, wenn man motiviert ist. Die täglichen Patientenaufnahmen vermitteln mit der Zeit eine Sicherheit im Umgang mit dem Sono, der Anmeldung von Röntgenuntersuchungen sowie dem Ansetzen des richtigen Antibiotikums. Zu interessanten Fällen und Befunden wird man auch öfters mal angerufen, sodass man beeindruckende Ultraschallbefunde oder Zystoskopiebefunde sehen kann. Aufgaben (z.T. unter Supervision): Patientenaufnahmen inkl. Therapievorschläge und Diagnostik, Katheter legen bzw. wechseln (transurethral und suprapubisch) Briefe diktieren (keine Pflicht) Sonographie zu jeder Zeit (Patienten sehr geduldig in Thüringen ;) ) Blut abnehmen (wenn es die Schwestern nicht schaffen) Flexülen legen arterielle Punktion PDD-Instillationen Konsile / Reha anmelden Port anstechen Wundversorgung Drainagen lüften / entfernen Assistenz im OP ... Sonst konnte man sich jederzeit in der Endoskopie- und Funktionsabteilung aufhalten. Contra: lediglich das doch etwas veraltete Wohnheim stört

Bewerbung

Uni Jena
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