PJ-Tertial-Bericht am Marienhospital Euskirchen
Allgemeinchirurgie
Euskirchen, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station 5B, 3A. 3B, 2A, Ambulanz
·
11/2016 – 03/2017
Veröffentlicht am
2.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
2
Kontakt zur Pflege
3
Ansehen des PJlers
3
Klinik insgesamt
2
Unterricht
2
Betreuung
2
Freizeit
2
Station / Einrichtung
2
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 400
- Gebühren
- 50 € für ein Wohnheimzimmer
Erfahrungsbericht
Frühbesprechung beginnt jeden morgen um 7:30 Uhr. Danach verteilt man sich auf die jeweilige Station. Man rotiert zwischen zwei viszeralchirurgischen Stationen und einer orthopädischen/unfallchirurgischen Station. Die PJ-ler nehmen morgens ein Telefon mit, auf dem für OPs, zum Nähen in der Ambulanz oder für Blutentnahmen/Viggos angerufen wird. Meistens muss man morgens direkt in den OP, dadurch verpasst man oftmals die Visiten. Im OP wird dafür aber viel erklärt und man darf auch mal nähen oder sogar selber kleinere Eingriffe wie Abszesse wegschneiden etc. durchführen. Insbesondere die Oberärzte nehmen sich viel Zeit Dinge zu erklären.
Im Team herrscht eine kollegiale Stimmung mit flacher Hierarchie. Dadurch machte die Arbeit viel Spass, obwohl sie durch die vielen BEs und langen OPs oft ziemlich anstrengend war.
Wenn man mal Zeit hatte im Verlauf des normalen Arbeitstages in die Ambulanz zu kommen, konnte man viel selber machen wie Patientenanamnese durchführen, untersuchen, Diagnostik anmelden, nähen, reponieren etc, etc. Es bestehen zwei Pflichtbereitschaftsdienste pro Monat von 17- 08:00 Uhr, hier hilft man auch in der Ambulanz aus und versorgt die Stationen mit BEs und Viggos oder assistiert bei Bedarf im OP. Darüberhinas kann man bezahlte Zusatzdienste machen die sehr gut vergütet werden. Mir haben die Dienste sehr viel Spass gemacht und hier hab ich am meisten was gelernt.
Zusammenfassend hat mir das chirurgische Tertial viel Spass gemacht, es war anstrengend (so wie überall auch) man hat insbesondere das Blutentnehmen und Zugänge legen gelernt und ich persönlich durfte sehr viel selber machen, sodass die Mühen belohnt wurden. Alle sind super nett, was ich mit am meisten geschätzt habe. Vom Chef bis zum Assistenzarzt. Der Chef hat sich nachmittags nach der Arbeitszeit Zeit genommen sich mit uns zusammenzusetzen und Prüfungsthemen durchzusprechen.
Wenn man Lust hat im Chirurgie-Tertial selbst handanzulegen, Arbeit nicht scheut und wertgeschätzt werden will dann ist Euskirchen genau das Richtige.
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