PJ-Tertial-Bericht am Spital Dornach

Innere

Dornach, Schweiz · 8 Wochen · Station Internistische Station · 11/2016 – 03/2017

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
1700

Erfahrungsbericht

Innere Medizin in Dornach ist in vielerlei Hinsicht ein großer Glücksgriff. Das Spital ist ganz klein und familiär, alle sind sehr nett und man kennt auch schnell sämtliche Mitarbeiter des Hauses. Man wird voll und ganz ins Team integriert, so etwas hab ich in größeren Kliniken als Student nie erlebt. Das internistische Spektrum ist relativ vielfältig. Man hat schon sehr viel mit HWIs, Pneumonien, der klassischen Influenza oder einfach Altersgebrechlichkeit zu tun. Aber der Chefarzt Dr. Droll ist stets darauf bedacht seine Assistenten und Unterassistenten zu differenzialdiagnostischen Überlegungen zu motivieren und hin und wieder gibt es ein paar außergewöhnliche und spannende Fälle (grad durch die Patienten aus der Chefsprechstunde(Hämatoonko)). Ich finde gerade für uns PJ ler ist es oft spannender Erstdiagnostik zu sehen/lernen als irgendwelche Spezialtherapien. Und Erstdiagnostik gibt es in Dornach auf jeden Fall zur Genüge. (Besonders Erstdiagnostik von Tumorerkrankungen) Generell macht der Chef sehr gerne Lehre, ist zwar manchmal peinlich bei der Visite ausgefragt zu werden, aber der Lerneffekt ist super. Es gibt meist drei kurze Fortbildungen vor der Röntgenbesprechung in der Woche. Eine Fortbildung wird von einem der Oberärzte gehalten, eine vom Chef und eine von Assistenten oder Unterassistenten. Donnerstags um halb 8 gabs auch eine Chirurgiefortbildung. Man muss an ca. einem Wochenende im Monat arbeiten und ist dann zum Großteil in der Rettungsstelle tätig oder muss im OP assistieren. Das ist super! Man arbeitet relativ selbstständig und lernt viel. Wenn man die Sache halbwegs ernst nimmt, arbeitet man schon viel, zum Teil mehr als in deutschen Krankenhäusern als PJler, man kriegt allerdings auch ordentlich Geld und das nervige Blutabnehmen fällt komplett weg (dafür musste ich zu meiner Zeit noch Befunde einordnen, auch nervig aber man kriegts schnell hin) Das Wohnheim ist kein Luxus aber voll ok und vergleichsweise günstig. (320 Franken im Monat oder so) Ein paar Essentials (eine Pfanne, einen Topf, 2 Teller etc ) würde ich schon mitnehmen. Man ist innerhalb von max. 15 min. in Basel. Und auch schnell an der Grenze (lohnt sich auf jeden Fall zum Einkaufen). Rund um Dornach kann man schön in der Natur spazieren oder je nach Jahreszeit mountainbiken gehen. Zusammengefasst: Ein sehr empfehlenswertes, lehrreiches Tertial. Ich denke noch oft gerne an die Zeit zurück!

Bewerbung

Man sollte etwa zwei Jahre vor angestrebtem Beginn seine Bewerbung verschicken. Kurzfristig könnte man noch in der Chirurgie Glück haben.

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