PJ-Tertial-Bericht am Sana Klinikum Offenbach

Urologie

Offenbach, Deutschland · 8 Wochen · Station 4d · 03/2017 – 05/2017

Veröffentlicht am

1.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Kurze Zusammenfassung: Super lehrreiche Zeit, sehr nettes Team! Ich habe 8 Wochen auf der Urologie verbracht und war nicht enttäuscht. Man wird direkt herzlich aufgenommen, das Verhältnis zu allen Ärzten ist sehr entspannt. Auch der Chef selbst ist sehr nett und erklärt während Operationen gerne auch mal was. Auf Station, im OP und in der Endo sehr nette Schwester/Pfleger. Ablauf Visite beginnt um kurz vor 7, nach kurzer Eingewöhnung kann man auch seine eigenen Patienten morgens vorstellen. Problem: dafür muss man schon so um halb 7 da sein und die entsprechenden Patienten vorbereiten. Das ist aber auch der größte Minuspunkt, ansonsten eine super Übung bei der man viel lernt. Und alle sind sehr hilfsbereit und geduldig. Anschließend Röntgenbesprechung. Danach gehts zum gemeinsamen Frühstück (die ganze Truppe, finde ich sehr positiv). Danach ist man entweder im OP eingeteilt, oder man geht auf Station zum Blut abnehmen/Braunülen legen. Danach kann man immer sagen, dass man mal in die Endo geht, oder eine interessante OP anschauen will. Meistens gar kein Problem. Ansonsten bleibt man auf Station und hilft dort mit. Station: Verbandswechsel, Drainagen ziehen. Und man kann sich immer den Ultraschall schnappen und ein paar Nieren schallen. Super Übung. (Tipp: einfach gleich Leber, Milz und Co mit schallen, man kann mehr üben und die Patienten glauben dir schon, dass das jetzt sein muss ;) ) Außerdem sind die Ärzte immer gerne bereit dir mal eine TRUS zu zeigen, und dann darfst du selbst auch mal ran. Ebenso DRU...wenn man mag... Ab und zu kann es nervig werden auf Station, wenn ständig Angehörige ins Arztzimmer kommen, aber das ist so ein Offenbacher Problem. OP Kamera halten bei Prostatektomie, klingt einfacher als es ist. Anstrengend, und gleichzeitig interessant, da gerne was erklärt wird. Offene OPs (kleinere wie z.B. Zirkumzision, Hyddrozele oder größere wie auch mal eine Neoblase) durfte ich schon mal als 1. Assistent dabei sein, da ist man natürlich körperlich noch etwas mehr gefordert, aber gleichzeitig noch viel interessanter. Das Nähen am Ende war fast immer meine Aufgabe (nach geduldigem Zeigen, hab mich vllt ab und zu nicht ganz so geschickt angestellt :) ) Insgesamt noch nie so eine lockere Stimmung im OP erlebt, außer vllt in der Schweiz :) Endo Ist man immer gerne gesehen, interessante Eingriffe und wenn man Glück hat darf man selbst auch ein bisschen was tun (hängt davon ab wie viel zu tun ist...) Fragen werden immer beantwortet, teilweise sogar von selbst Dinge erklärt. Ihr merkt schon, ich war sehr zufrieden. Ich war der einzige PJler auf Station was nochmal ein großer Vorteil war. Vor allem brauchte ich ein Chirurgiefach in dem man nicht 6std lang Haken hält. Jeder der jetzt nicht unbedingt Unfallchirurg werden will, sondern eher in Richtung Internistisch tendiert, kann ich es nur empfehlen. Immer wieder was zu lachen, man wird nie ausgegrenzt, sondern ist schnell im Team aufgenommen, es sei denn deine Witze sind schlecht.

Bewerbung

Besonders hervorzuheben ist die Organisation von Katharina Späte. Super nett und hilfsbereit in allen Belangen. Danke!
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