PJ-Tertial-Bericht am Triemlispital

Chirurgie

Zuerich, Schweiz · 8 Wochen · Station Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie, Notaufnahme · 12/2016 – 04/2017

Veröffentlicht am

4.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 5
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 5
Klinik insgesamt 4
Unterricht 6
Betreuung 5
Freizeit 2
Station / Einrichtung 4

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
950
Gebühren
320 Euro Zimmer

Erfahrungsbericht

Nachdem ich meine anderen PJ-Tertiale in Deutschland absolviert hatte, bin ich mit grossen Erwartungen ans Triemlispital nach Zürich gekommen. Leider wurden diese Erwartungen an ein gutes, lehrreiches PJ-Tertial sehr enttäuscht. Zu den Rahmenbedingungen: die Unterkunft ist bekannterweise sehr alt und baufällig, das Krankenhaus an sich aber schick und neu. Man kommt als Unterassistent meist einen Teil in die Unfallchirurgie, einen Teil in die Allgemeinchirurgie und einen Teil in die Notaufnahme. Zudem noch eine Woche in die Urologie, ins APZ (ambulantes peruoperatives Zentrum) und eine Woche in die Herzchirurgie. Zur Stellung als Unterassistent: die Assistenten auf Station sind es gewohnt, dass die UHUs selten länger als ein bis zwei Wochen bleiben und sind daher selten bereit, einen wirklich einzuarbeiten. Eigene Patienten, wie aus Deutschland gewohnt, hatten wir nie. Aufgaben auf Station beliefen sich darum aus Kopieren, Scannen, Befunde anfordern und EKGs schreiben (gerne auch auf anderen Stationen^^). Im Op war es nicht vorgesehen, dass der UHU zunäht, wenn man also mal nähen möchte, sollte man das aktiv einfordern. Erklärungen zur Operation-Fehlanzeige!! Von Operateur zu Operateur waren nachfragen je nachdem erwünscht bis verpönt (besonders in der Unfallchirurgie wurden wir nur als bessere Hakenhalter gesehen). Zum APZ: hier sitzt man die ganze Woche nur am PC und erstellt Patientenlisten für die Radiobesprechung, ähnlich war es in der Urologie. Zum Notfall: hier war in der Chirurgie der Erstkontakt mit Patienten durch UHUs ausdrücklich verboten. Uns blieb daraufhin meist nur die ergänzenden internistische Untersuchung, wie man sie schon zur Genüge im Innere Tertial vorgenommen hat. Insgesamt kann man sagen: Zürich ist eine wunderschöne Stadt mit toller Umgebung- vom Tertial am Triemlispital kann aber leider nur abgeraten werden.

Bewerbung

1-2 Jahre

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