PJ-Tertial-Bericht am Asklepios Klinik Lich

Innere

Lich, Deutschland · 8 Wochen · Station 1B, 4B, ZNA · 05/2016 – 09/2016

Veröffentlicht am

3.60
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 4
Klinik insgesamt 3
Unterricht 4
Betreuung 5
Freizeit 3
Station / Einrichtung 5

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
450 + Tankgutschein + Essen frei

Erfahrungsbericht

Das Innere-Tertial in Lich ist stark verbesserungswürdig. Etliche gute Bewertungen der letzten Zeit kann ich absolut NICHT nachvollziehen, vor allem weil zu der Zeit als ich da war fast alle PJler unzufrieden waren. Auch die Tertiale danach, als ich in anderen Fachrichtungen im Haus war, haben die Innere-PJler sich durchgehend beschwert und es hatte sich trotz der Beschwerden in meinem Tertial offensichtlich gar nichts geändert. Das gesamte Ärzteteam das zu meiner Zeit da war, bis auf glaube ich 2-3, hat auch gekündigt und sind nun nicht mehr in Lich. In erster Linie haben wir PJler den ganzen Tag Blut abgenommen und Viggos gelegt. Man kann sich das vorher nicht vorstellen, aber wir waren tatsächlich einige PJler und trotzdem nahm das sehr viel Zeit in Anspruch, da gefühlt bei jedem Patienten mindestens ein Mal am Tag Blut abgenommen wurde. Unterstützt wurden wir hierbei seitens der Ärzte leider gar nicht. Meistens haben wir schon während Visite mit den Abnahmen angefangen, um alles zu schaffen. Gezeigt wurde einem selten etwas, auch auf Fragen wurde aufgrund des Zeitmangels kaum eingegangen. Uns wurde nach einigen Beschwerden ständig versprochen, ein Zimmer betreuen zu dürfen. Letztlich bekamen wir auch eins, aber da keiner Zeit hatte uns irgendwas zu zeigen verlief sich das ganze wieder. Nach mehrmaligem erfolglosem Nachfragen und Bitten und Betteln, doch eigene Zimmer betreuen zu dürfen, hatten wir dann auch keine Lust mehr und haben quasi resigniert und nur noch das Nötigste gemacht. Die Ärzte waren menschlich zwar fast durchweg schwer in Ordnung. Durch ihr hohes Arbeitspensum hatten sie aber wie erwähnt keine Zeit für uns. Der einzige Lichtblick im ganzen Tertial war die Zeit in der ZNA. Da hat man wirklich den ganzen Tag Patienten aufgenommen und da es nur vier Bettplätze in einem engen Raum gibt ist man da unter Supervision und es wird alles mit einem durchgesprochen. Das hat wirklich Spaß gemacht. Zu meiner Zeit war auch eine liebe Fachärztin in der ZNA, die einem viel gezeigt hat. Leider habe ich in diesem Tertial außer Blut abnehmen und Nadeln legen kaum etwas gelernt. Absolut nicht empfehlenswert.
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