PJ-Tertial-Bericht am Shanghai East Hospital

Allgemeinchirurgie

Shanghai, China · 8 Wochen · Station 6 East, West, 13 West, 9 West · 02/2008 – 04/2008

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 3
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Erfahrungsbericht

Ich habe am gleichen Krankenhaus ein PJ-Halbtertial gemacht wie der Verfasser der Bewertung über das "SH East international medical center", das ein Teil des SH East Hospital ist. Soweit ich weiß, akzeptiert das SEIMC keine ausländischen Praktikanten. Ihr könnt es aber natürlich versuchen. Zu meiner Erfahrung: Für mich als zukünftigen Internisten waren die 2 Monate am SEH eine sehr interessante Erfahrung. Wer eine chirurgische Karriere anstrebt, wird sein PJ wohl nicht in einem Land machen wollen, das in der medizinischen Versorgung als weniger entwickelt gilt als D (auch wenn für mich die Grundgedanken der TCM denen der westl. Medizin nicht unterlegen sind). Nachdem ich das klargestellt habe, muss ich sagen, dass ich von dem hohen Standard dort überrascht war. Es gibt wohl keinen besseren Ort, um alle Arten von komplizierten OPs (Herzklappen, Bypässe, splenorenaler Shunt, Hemihepatektomien, alles was laparoskopisch geht und noch mehr, Pneumonektomien etcc.) zu sehen, ohne dafür 9h tägl. an einer dt. Uniklinik zu malochen und sich dafür noch anmachen lassen zu müssen... Wie im anderen Bericht beschrieben ist das Klima wirklich ausgesprochen freundlich. Wie viel man tatsächlich arbeitet, hängt auch von einem selbst ab. Natürlich kann man mehr lernen, wenn man ein bisschen extra-Zeit mitbringt. Besonders beeindruckt hat mich der Nachtdienst, den ich im Nachhinein gerne noch häufiger gemacht haben würde, denn der war wirklich ein Erlebnis. Eine Schilderung würde den Rahmen sprengen. Vielleicht ist sie aber bald auf www.umbertoimpj.blogspot.com zu finden... Dort gibts auch mehr Eindrücke aus Shanghai. Zum PJ-Unterricht: Es gibt keinen, aber einmal wöchentlich gibt es engl. Fallpräsentationen etc. von unterschiedlicher Qualität. Von deutschen PJlern wird erwartet, dass sie (auf engl.) zumindest einen Fall vorstellen oder ein Referat halten. Kontra: Man muss wissen, worauf man sich einlässt - Shanghai ist groß, sehr dicht besiedelt (...) und wahrscheinlich nicht jedermanns Sache. Von der Betreuung her war es das beste meiner PJ-Tertiale, auch wenn ich öfters Zeit zum Lesen hatte. Eine Unterkunft müsst Ihr Euch wohl auch selbst organisieren. Die Stationen sind natürlich nicht luxuriös, aber es gibt ein Zimmer mit ein paar Internetfähigen PCs und - sehr wichtig - kostenloses Teewasser; außerdem wurde mir bei meinem Nachdienst extra ein Klappbett aufgestellt und bezogen ;). Der Mittagsschlaf ist allg. heilig...

Bewerbung

Es kommt v.a. darauf an, ob Euer LPA ein Sprachzeugnis verlangt (HH, BY- offenbar nein; BW-ja). Ich finde es empfehlenswert, vorher zumindest ein bisschen sprechen zu lernen, aber es geht auch ohne Chinesischkenntnisse (s. andere Bewertung). Danach müsst Ihr Euch mit Prof. Zhao in Verbindung setzen: seine Kontaktdaten findet Ihr auf dem letzten Bild, falls es zu klein dargestellt wird, auch hier: http://picasaweb.google.com/till.meinhof/InfosPJSEH

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