PJ-Tertial-Bericht am Carl-Thiem-Klinikum
Chirurgie
Cottbus, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Allgemein
·
11/2016 – 03/2017
Veröffentlicht am
2.93
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
3
Team Station
2
Kontakt zur Pflege
2
Ansehen des PJlers
4
Klinik insgesamt
3
Unterricht
3
Betreuung
3
Freizeit
3
Station / Einrichtung
3
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 365
- Gebühren
- 30 € monatlich für Busticket
Erfahrungsbericht
Unterkunft:
Die Unterkunft befindet sich nicht (wie beim "Tag in Cottbus" gezeigt wurde) neben der Klinik sondern 5-6 km entfernt und muss dringend renoviert werden (nicht funktionierende Heizung im Winter, Steckdosen geben flackernde Geräusche von sich, Schimmel im Bad....). Die Fahrt zur Klinik muss selbst organisiert werden (30€ Ticket/Monat). Ab ca. 21:00 fährt kein Bus mehr. Sollte man Überstunden machen (z.B. in der ZNA) müssen die 6 km zu Fuß gegangen werden. Es gibt kein funktionierendes Internet, in manchen Zimmern auch keinen Handyempfang.
Klinik:
Die Teams sind von Station zu Station unterschiedlich. Es wird teilweise nicht genehmigt Studientage zu nehmen (auch wenn bereits geplant), da die Stationen ohne PJler nicht auszukommen scheinen. Dafür ist es i.d.R. möglich die Tage zu sammeln. Auf gewissen Stationen herrscht "Zickenkrieg" dem auch die PJler nicht entgehen können. Es wird hinter dem Rücken der Studenten über sie gelästert, wobei auch eine der zuständigen PJ Koordinatorinnen sich daran rege beteiligt hat. Als PJler ist man in der Klinik allgemein nicht wirklich gern gesehen. Im OP ist man als Student bei den Schwestern grundsätzlich "unten durch", in der ein oder anderen Fortbildung wird man auch mal gerne blöd angemacht weil man es eben nicht rechtzeitig aus dem OP geschafft hat und 3 Minuten zu spät kommt.
Die Fortbildungen an sich sind sehr durchwachsen. Jeder Student muss einen Vortrag über ein Thema halten, aufgrund von Zeit- und Internetmangel (in der Unterkunft gibt es kein funktionierendes Internet) wird praktisch aus Amboss vorgelesen. Andere Fortbildungen die tatsächlich von Ärzten gehalten werden sind dagegen oftmals in Ordnung.
Trotzdem gibt aber auch Ärzte und Ärztinnen die zu jeder Zeit sehr bemüht waren und einem das PJ dann doch noch gerettet haben. Zumindest die Zeit in der ZNA war toll!
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