PJ-Tertial-Bericht am Hospital San Gabriel

Allgemeinchirurgie

La Paz, Bolivien · 8 Wochen · Station Allgemeinchirurgie · 10/2016 – 12/2016

Veröffentlicht am

2.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 3
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 4

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Gebühren
100 € pro Monat

Erfahrungsbericht

Ich war zwei Monate im Hospital San Gabriel in La Paz in der Chirurgie. Mir persönlich hat es sehr gut gefallen, vor allem da man wirklich auch viel Zeit zum Reisen eingeräumt bekommen hat. Als ich da war gab es gerade kaum Operationen, was das ganze natürlich nochmal unterstützt hat und mir auch gut in den Kram gepasst hat, da ich eh nicht so auf Chirurgie stehe. Falls jemand wirklich viel Chirurgie mitmachen möchte ist man hier allerdings an der falschen Adresse. Es gibt wirklich nur sehr wenig Equipment, die Versorgung der PatientInnen ist alles andere als gut, aber das Krankenhaus bemüht sich so gut es geht. Die Stationen werden tagsüber von den Internos (die bolivianischen Pjler) geschmissen, und die Oberärzte kommen meist nur einmal am Tag kurz zur Visite bzw. zu den Operationen rein. Unter den Internos ist gute Stimmung, sie wohnen eigentlich im Krankenhaus, der Arbeitstag geht bei ihnen von 7.00-18.00 und alle 4 Tage muss man eine 36 Stunden Schicht schieben. ALs deutsche Pjlerin muss man das glücklicherweise nicht, ich war hauptsächlich zu den Operationen da und wenn der mich betreuende Oberarzt auch da war. Was ganz gut war, man konnte sich eigentlich frei aussuchen wo man mit hingeht. Ich hätte mir alle chirurgischen Abteilungen mal angucken könnn und auch überall dann mitoperieren. Als mal einen Tag wirklich nichts zu tun war bin ich auf einfach bei den Pädiatern mitgelaufen und hab da die Sprechstunde mitgemacht. Außerdem hat der allgemeinchirurgische Oberarzt jeden Tag "seinen" Interno und mich zu verschiedenen allgemeinchirurgischen Krankheitsbildern testiert und eine Vorstellung des Krankheitsbild machen lassen, sodass ich da tatsächlich sogar mehr gelernt habe als in meinem halben chirurgischen Tertial in Deutschland. Generell würde ich das Tertial in Bolivien empfehlen, Spanischkenntnisse sind aber definitiv von Vorteil und man darf halt wirklich keine Weltklasse Chirurgie erwarten.

Bewerbung

Im Voraus kann man an die Klinikleitung Frau Lieselotte Barragan eine E-Mail schicken unter der Adresse balissie@yahoo.com um alles abzuklären. War bei mir recht unkompliziert, trotzdem ist es wahrscheinlich gut sich früh darum zu kümmern und alle Formalitäten zu klären. Pro Monat muss man 100 Euro bezahlen, da das Krankenhaus sehr arm ist.

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