PJ-Tertial-Bericht am Krankenhaus der Barmherzigen Brueder Trier

Neurologie

Trier, Deutschland · 8 Wochen · Station Normalstation; Stroke Unit; Chefarzt-Ambulanz; teilweise Funktionsdiagnostik; Notaufnahme · 03/2017 – 07/2017

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
450€ (Aufwandsentschädigung + Essensgeld + Fahrtkosten / Wohnungszuschuss)

Erfahrungsbericht

Das Neurologie-Tertial im Brüderkrankenhaus Trier hat mir im Endeffekt super gefallen. Ich war anfangs enttäuscht, da das Wahltertial Neurologie nicht mein primärer Wunsch war sondern Anästhesie. Hier scheint bei der Verteilung von der Uni Mainz auf die Lehrkrankenhäuser einiges falsch zu laufen. In der Hinsicht war ich kein Einzelfall! Retrospektiv bin ich sehr froh, dass es so gelaufen ist und mein "zweiter Wunsch" Neurologie zustande kam! Generell ist man in der Neurologie in Trier sehr gut aufgehoben, man wird auch als "kleiner PJler" vom Assistenzarzt bis zum Chefarzt geschätzt und gefordert! Nach einer kurzen "Eingewöhnungsphase" auf Normalstation betreut man in Absprache mit dem zugeteilten Assistenten bzw. Oberarzt konstant 1 Zimmer, wenn man möchte und es sich zutraut auch 2. Hier verrichtet man quasi die gleiche Arbeit wie die Assistenten und wird so sehr gut auf den kommenden Berufsalltag vorbereitet. Es gibt fast auf allen Stationen "Arzthelferinnen" für die Blutentnahmen, ich war aber auch froh, als diese mal Urlaub hatten, um weiter im "Blutgeschäft" zu bleiben, was ich mir in der Inneren hart angelernt hatte. Ich bin dafür zwar ca. 3 Wochen lang 1 Stunde früher gekommen, es hat mir aber Spaß gemacht und es hat mir was gebracht! Besonderes Highlight vielleicht: in der "Normalstation-Zeit" lernt man Lumbalpunktionen! Ca. 15 konnte ich hier durchführen! Genereller Tagesablauf: morgens um 8 Uhr Frühbesprechung, hier werden die Aufnahmen des Vortages vorgestellt und Besonderheiten besprochen. Danach Stationsarbeit / Visite etc.! Um 14 Uhr trifft man sich jeden Tag für die Röntgen-Demo. Nach ca. 8 Wochen geht es für ca. 2 Wochen auf die Stroke Unit. Diese 2 Wochen waren "ausreichend". Es ist zwar interessant, wird aber von viel "administrativem" Aufwand und Computerarbeit begleitet. Aber auch hier sollte man ein Patientenzimmer betreuen! Danach geht's zum Rest des Tertials in die Notaufnahme! Lern-technisch ist dies die beste Zeit! Man sieht viele verschiedene Krankheitsbilder, auch jene, die ambulant verbleiben und von denen man auf den Stationen nichts mitbekommt. Man lernt hier am meisten, vor allem aber auch mit Differentialdiagnosen zu jonglieren! Alles in allem kann ich nur eine "sehr gut" in der Gesamtbewertung geben! Äußerst nettes Team inklusive Pflege!

Bewerbung

s.o.

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