PJ-Tertial-Bericht am Bezirkskrankenhaus Schwaz

Allgemeinchirurgie

Schwaz, Oesterreich · 8 Wochen · Station Chirurgie · 05/2017 – 07/2017

Veröffentlicht am

3.67
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 4
Klinik insgesamt 4
Unterricht 5
Betreuung 3
Freizeit 3
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
0-350

Erfahrungsbericht

Wer schon immer ein Leberhaken sein wollte und sich gerne so behandeln lässt, ist hier gut aufgehoben - alle anderen: mit Vorsicht genießen! In der Chirurgie hauptsächlich Tätigkeit im OP als Hakenhalter; Unterricht, Lehrvisite o.Ä. finden nicht statt. Einmal die Woche Fortbildung, die in der Hälfte der Fälle nicht stattfand. Personal größtenteils indifferent bis freundlich, manche haben Abneigung gegen "Nicht-Tiroler" und scheuen sich nicht, dies zu zeigen. Es gibt durchaus Möglichkeiten sich einzubringen, aber nur durch eigene Initiative; sonst wird nur OP-Dienst erwartet, alles andere liegt in der eigenen Bereitschaft. Klassisch chirurgisches Arbeitsklima, gerne mal mit rauerem Umgangston. Entlohnung von 350€/Monat nur, wenn man mind. vier Bereitschaftsdienste übernimmt - Achtung hierbei vor Verrechnungsdifferenzen mit der Personalabteilung, wenn man Mitte des Monats anfängt!!! Pro: kostenloses Essen (lecker!) und Unterkunft (annehmbar), Ambulanztätigkeit äußerhalb der OP-Zeiten lehrreich und sinnvoll! Contra, neben dem oben genannten: primär kein Internetzugang (nur übers Patientennetzwerk, falls man es schafft, sich Zugangsdaten zu besorgen), OPs oft Schlag auf Schlag, für den Studenten gibt es meist keine Ablösung; ohne Auto begrenzte Freizeit-/Ausgehmöglichkeiten (die meisten PJler wären im 30min entfernten Innsbruck sicherlich besser aufgehoben)

Bewerbung

Bewerbung per Email; Zusage nach einigen Monaten erhaten; Bürokratisch ohne großen Aufwand möglich
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