PJ-Tertial-Bericht am Asklepios Klinik Lich
Allgemeinchirurgie
Lich, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station 2A, 2B, 5
·
01/2017 – 04/2017
Veröffentlicht am
3.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
3
Team Station
3
Kontakt zur Pflege
4
Ansehen des PJlers
4
Klinik insgesamt
3
Unterricht
3
Betreuung
4
Freizeit
1
Station / Einrichtung
3
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 450
Erfahrungsbericht
Als PJler rotiert man über verschiedene Stationen, die zentrale Notaufnahme, die Intensivstation. Auf den Normalstationen ist man leider der sprichwörtliche Depp vom Dienst. Am Morgen kann man sich auf 20-30 Blutentnahmen einstellen, über den Tag reichlich Braunülen, alles kein Problem, muss man danach ja auf jeden Fall sicher können. Aber wenn man sonst zu fast nichts kommt und es jeden Tag so ist, fragt man sich manchmal, ob es nicht gut wäre auch mal andere ärztliche Tätigkeiten übernehmen zu dürfen. In der Regel nimmt man pro Tag 2 Patienten auf, die Übergabe an den Stationsarzt ist meist ohne Feedback oder entsprechende Nachuntersuchung. Nach reichlich nerven habe ich einfach Arztbriefe geschrieben, einige Ärzte waren begeistert, andere weniger. Grundsätzlich muss man sagen, dass die Stellensituation in der Inneren in Lich zum Zeitpunkt meines Tertials sehr schwierig war und dass die PJ-ler Betreuung darunter sehr gelitten hat. Allerdings schaffen es einzelne Ärzte dennoch einen einzubinden, auch mal mitzunehmen oder gar Pleura punktieren zu lassen (In einem Tertial 1 ZVK-Anlage, 1 Pleurapunktion, 0 Aszitespunktionen...). Der Versuch eigene Patienten zu betreuen, scheiterte regelmäßig, trotz bitten und nerven und betteln.
Bei einer besseren Personalbesetzung ist dort sicherlich ein gutes Tertial in der Inneren möglich. Aber was einfach im gesamten Haus fehlt, ist die Wertschätzung und der Respekt gegenüber den PJler. Zum Teil sind die Stationssekretärinnen unglaublich frech und dreist, hier hilft nur dies direkt anzusprechen. Die ärztlichen Kollegen helfen einem hierbei nicht.
Das beste waren die zwei- drei Wochen in der ZNA. Hier lernt man richtig viel, untersucht reichlich Patienten und kann auch Therapiepläne entwerfen.
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