PJ-Tertial-Bericht am Jewish General Hospital

Innere

Montreal, Kanada · 8 Wochen · Station Intensive Care Unit, Intensive Care Consult service · 05/2017 – 07/2017

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Gebühren
500€/Monat

Erfahrungsbericht

Meine 8 Wochen am Jewish General Hospital waren aufgeteilt in 4 Wochen Intensivstation und 4 Wochen arbeiten im ICU consult service, einem Team von Intensivmedizinern, die kritische Patienten auf anderen Stationen sehen und ggf. auch mit behandeln oder aber auch nur "procedures" wie z.B. ZVKs legen, durchführen. Man startet gleich vom ersten Tag an mit eigenen Patienten, was ziemlich fordernd teilweise überfordernd war, insbesondere auf Intensivstation. Weiterhin wechselt dort der Oberarzt jede Woche und die Stationsärzte einmal im Monat, was die Eingewöhnung etwas erschwert. Gleichzeitig habe ich im gesamten PJ nicht so viel Verantwortung gehabt oder so viel gelernt wie dort, weshalb ich Montréal als PJ-Ziel uneingeschränkt empfehlen kann. Ein Arbeitstag auf der ICU sah in etwa wie folgt aus: 7:30 Beginn auf Station, Vorbereiten der Patienten für die Visite 8:30 große Visite mit teilweise über 10 Personen (Ärzte, Pharmakologen, respiratory therapists und jeder hat noch seine Studenten dabei), Vorstellen der eigenen Patienten bei der Visite nach festem Schema mit Behandlungsvorschlag Nach der Visite Umsetzen der besprochenen Maßnahmen, Zeit für Unterricht, procedures, jeden Freitag critical care rounds mit Vorstellung der aktuellen Leitlinien zu einem Thema 17:00 Uhr (manchmal früher, manchmal später je nach Oberarzt) afternoon rounds mit kurzer Besprechung der Patienten Beim ICU consult service war man von 8-17 Uhr für Alles zuständig, wofür man angerufen wurde. Meistens habe ich dort einen Arzt begleitet. Das beinhaltete die Einschätzung von Patienten auf peripheren Stationen, Notfallsituationen und procedures, die man teilweise selbst machen konnte. Von Montreal selbst habe ich am Anfang, vor allem während der Arbeit auf der eigentlichen ICU nicht so viel gesehen, weil die Arbeit sehr zeitaufwendig war. Während den Wochenenden oder auch beim Consulting service konnte man aber entweder in der Stadt selbst, die sehr lebendig ist und viel zu bieten hat, seine Zeit verbringen oder auch für ein Wochenende zum Beispiel nach New York oder Boston fahren.

Bewerbung

9-5 Monate im Voraus bewerben, Bewerbung ist relativ zeitaufwändig, also genug Puffer mit einplanen
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