PJ-Tertial-Bericht am Amperklinik Dachau

Anästhesiologie

Dachau, Deutschland · 8 Wochen · Station OP · 11/2016 – 03/2017

Veröffentlicht am

1.53
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 3

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
300

Erfahrungsbericht

Pro: - überwiegend sehr nettes Team, das den PJ-ler schnell in die Arbeitsabläufe integriert - Zuteilung von 1 bis 2 Mentoren, mit welchen man insbesondere anfangs bevorzugt unterwegs ist - je nach Fähigkeitsniveau Übertragung von vielen Aufgaben, die unter Aufsicht selbständig durchgeführt werden dürfen (Aufnahme, Aufklärungsgespräch und Prämed, Patientenvorbereitung, Narkoseplanung, Einleitung, Narkoseführung, Ausleitung, Betreuung im AWR, "low-risk-RSI", Videolaryngoskopie, Regionalverfahren, z.B. Femoraliskatheter) - Übernahme von pflegerischen Tätigkeiten aufgrund Personalmangels: Dieser Punkt erscheint mir überwiegend vorteilhaft. Zwar bedeutet dies mitunter auch, dass man Schränke auffüllen muss, aber letztendlich lernt man so den genauen Ablauf im OP kennen und weiß, wo all das Material ist und wie man es vorbereitet. An "stressigen" Tagen konnte man so den Patienten in Empfang nehmen, vorbereiten ("verkabeln", Zugänge), im Anschluss selbst einleiten und danach die Narkoseführung übernehmen. Abseits des ärztlichen Wissenszuwachses ein enormer Vorteil! Bedankt wird sich für diese Mehrarbeit übrigens mit kleinen Geschenken und der Möglichkeit, bei Eignung besondere ärztliche Maßnahmen durchzuführen. - Rücksichtnahme auf außerordentliche Ereignisse, z.B. plötzliche Erkrankung eines Angehörigen oder "Notfall" bei der Doktorarbeit - Möglichkeit, neben der PJ-Fortbildung (donnerstags; welche öfter ausfällt) auch an den internen Fortbildungen (dienstags; welche meistens stattfinden) teilzunehmen - Möglichkeit, an Wochenenddiensten teilzunehmen: hierbei lernte ich generell am meisten. - Lerntage: 0,5 pro gearbeiteter Woche Contra: - Die Stimmung im KH (nicht nur im OP) ist meist, aber nicht immer gut - Der für mich positive Punkt "Übernahme von pflegerischen Tätigkeiten" mag für den ein oder anderen eher abschreckend sein Zusammenfassung: Ein tolles Tertial, das mir viel gebracht hat: enormen Wissens- und Fertigkeitszuwachs, nette Kontakte und das Gefühl, als integrierter Teil des Teams viel mitgeholfen zu haben. Ich kam morgens immer sehr gerne in die Arbeit und beendete das Tertial somit mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Sehr zu empfehlen!

Bewerbung

Reguläre Bewerbung über die LMU (erste Priorität) mit Empfehlungsschreiben (ca. 1 Jahr vorher angefordert)
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