PJ-Tertial-Bericht am Helios Klinikum Wuppertal

Gynäkologie

Wuppertal, Deutschland · 8 Wochen · Station B3, B4 · 09/2016 – 12/2016

Veröffentlicht am

1.33
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
597

Erfahrungsbericht

Allgemein: Die Hälfte der Zeit seid ihr auf der gynäkologischen Station und die andere Hälfte auf der geburtshilflichen Station eingeteilt. Während der geburtshilflichen Rotation könnt ihr in den Kreissaal gehen. Während beider Rotationen auch Einsatz im OP. In die Ambulanz bin ich nicht fest rotiert sondern bei Untersuchungen von Stations-Patienten mitgegangen oder habe dort vorbeigeschaut, wenn Freiraum war. Fortbildungen intern Mittwochmorgen, nachmittags PJ-Fortbildungen interdisziplinär. Pro: - Großes operatives Spektrum (Gyn-Onko, viele laparoskopische Eingriffe usw.) und viel Mitarbeit (also definitiv nicht nur Haken- oder Uterusmanipulator halten!) möglich. Hautnaht prinzipiell immer (meistens intrakutan), öfters 1. Assistenzen (z.B. auch bei Sectiones) mit allem was dazu gehört. Ich war hier immer sehr gerne im OP, es wurde viel erklärt, die Stimmung war gut und ich habe das Gefühl einiges gelernt zu haben. - ca. 2000 Geburten/Jahr mit vielen Risikoschwangerschaften, Zwillingsschwangerschaften usw. Abschlussuntersuchungen postpartal / Mutterpassgespräche und die Entlassbriefe dazu konnten selbstständig durchgeführt/geschrieben werden. - Ihr seid Mitglied vom Team und man kennt euch. Engagement wird wahrgenommen und belohnt. Einladung zu allen internen Feiern mit super Verpflegung. ;) - Der Kontakt zur Pflege war auf den Stationen super. - Es war kein Problem frei zu bekommen, wenn man frei gebraucht hat (für die Diss, Fortbildungen usw.) - Helios zahlt den deutschen PJ- Höchstsatz. - Arbeitszeit i.d.R. 7.30-16h. Länger nur, wenn ihr es wollt / wenn es etwas Spannendes gibt: Früheres Gehen in Absprache möglich, wenn man einen Termin hatte oder nichts zu tun war (kam vor, aber nicht so oft.) - In der Chefvisite könnt ihr alle Patientinnen "eurer" Station vorstellen: Nicht ohne, aber eine super Übung. Gab auch keinen Ärger, wenn ich etwas nicht wusste. - Je nachdem mit wem man gearbeitet hat, war auch transvaginaler Ultraschall und Fetometrie unter Aufsicht möglich. Kontra: - Die Stimmung/Situation im Kreissaal. Es gab manche "maligne" Hebammen, die eher nicht studentenfreundlich waren. Aufgrund der Situation, dass das Haus auch Hebammen ausbildet immer viele Hebammenschülerinnen (die allerdings sehr nett waren!), was es in Kombination schwierig gemacht hat bei Spontangeburten dabei zu sein. Nachdem ich den Umstand innerhalb vom Ärzteteam angesprochen habe, wurde ich aber unterstützt Geburten sehen zu können! Das hätte ich definitiv früher machen sollen: Zeigt also Präsenz im Kreissaal und nicht von der „speziellen“ Art mancher Hebammen-Kollegin entmutigen lassen und euch an die netten Hebammen dort halten. - Abteilungs-unspezifisch: Kein eigener System-Account. Es war von der Verwaltung aus, trotz Beantragung durch den Chefarzt „nicht möglich“ einen eigenen System-Account zu bekommen. Das hat die Stationsarbeit usw. massiv und unnötig erschwert.. Briefe habe ich z.B. über die Accounts anderer Mitarbeiter geschrieben: So steht euer Name nicht auf dem Brief und Feedback von den OÄ kann es so natürlich nicht geben. Ich hatte das schon mit der PJ-Beauftragten besprochen und das soll/muss sich definitiv ändern. Solltet ihr PJ hier machen, fragt auf jeden Fall danach und besteht auf einen eigenen Account! Neutral: Wuppertal bietet sozio-kulturell ein spannendes (Spektrum der Fälle!) bis durchaus auch mal schwieriges Umfeld. Darüber muss man sich sein eigenes Urteil bilden.

Bewerbung

Unkompliziert ca. 1 Jahr vorher über den Chefarzt.

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