PJ-Tertial-Bericht am Kardinal Schwarzenberg`sches Krankenhaus

Orthopädie

Schwarzach im Pongau, Oesterreich · 8 Wochen · Station Orthopädische Station · 11/2016 – 01/2017

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
650

Erfahrungsbericht

Für Orthopädie-Interessierte eine Empfehlung! In den 8 Wochen auf der Orthopädie am Kardinal-Schwarzenberg-Klinikum habe ich mich in dem herzlichen Team sehr wohl gefühlt. Los gings jeden Tag um 7:30 (meist mit akademischer Viertelstunde) mit der Morgenbesprechung. Die Hauptaufgabe als KPJler hat man als OP-Assistenz, vor allem als 2. Assistenz bei Knie- und Hüftprothesen. Die Mithilfe als Assistenz wird gewürdigt und im OP wird man respektvoll behandelt, es wird viel erklärt und fragen kann man sowieso immer. Auch bei kleineren Punkten wie Hallux-OPs oder Metallentfernungen darf man mitmachen, hier kann man dann seine Nähkünste demonstrieren. Wenn man nicht im OP ist, kann man in der Früh bei der schnell gehaltenen Visite mitgehen und beim Verbandswechsel bzw. beim Klammern entfernen etc. helfen. Oder man geht in die Ambulanz und hilft dort bei den Aufnahmen für den nächsten Tag. Ambulanzpatienten kann man im Beisein einer/eines Assistenzarzt/ärztin voruntersuchen und eine Verdachtsdiagnose äußern. Zuschauen kann man außerdem bei der orthopädischen Kinder-Ambulanz und dem Hüftultraschall-Screening bei den Neugeborenen des Hauses (immer montags). Insgesamt bleibt aber auch viel Zeit für Kaffee- und Mittagspause! Was einem bewusst sein sollte, ist, dass es Zeiten gibt, wo wenig Betrieb herrscht und teilweise die Station ganz geschlossen wird. Bei mir war das über Weihnachten der Fall. Ab Jänner gibt es eindeutig wieder mehr zu tun. Was man auch bedenken muss: Schwarzach ist ein Endoprothetik-Zentrum für Knie und Hüfte, hier werden keine Wirbelsäulen-OPs durchgeführt und nur selten (~1x/Monat) Schulter-Prothesen. Wenn man komplexe Tumor-OPs oder aufwendige kinderorthopädische Eingriffe sehen will, ist man hier falsch. Es erwartet einen die "klassische" Orthopädie in einem sehr netten familiären Team, in das man sich ganz nach eigener Motivation einbringen kann. Außer den OP-Assistenzen hat man als KPJler keine Verpflichtungen und ist somit sehr frei in der Gestaltung seines Tertials. Fortbildung gabs für alle Jungärzte einmal die Woche mit wechselnden Themen aus unterschiedlichen Abteilungen (Diabetes, Akutes Abdomen, Neuroradiologie, ....) Ein Plus-Punkt: als Ortho-KPJler kann man mit den Orthopädie-AssistentInnen Dienste auf der Unfallambulanz mitmachen (Nacht- und Wochenenddienste) und wird mit 90 Euro belohnt. Eine nette Abwechslung! Zu Schwarzach: Schwarzach ist ein Kaff, das braucht man nicht schönreden. Gerade der Winter zieht viele KPJ-Studenten an, weil viele Schigebiete gleich ums Eck liegen. Da die meisten in den Personalhäusern wohnen und man sich meistens beim Essen über den Weg läuft, findet man schnell Anschluss. Das Mittagessen (gratis für KPJler) ist übrigens wahnsinnig gut! Wenn man aber mal doch was essen oder ausgehen möchte, kann man die 5 Minuten (Auto/Zug) nach St. Johann im Pongau fahren, dort gibts schon mehr zu erleben. Wenn man mehr haben will, ist man auch schnell in Salzburg. Aber mit der Zeit lernt man das kleine feine Schwarzach zu schätzen!

Bewerbung

1 1/2 Jahre im Voraus, aber auch spontan werden Plätze frei, wie überall.

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