PJ-Tertial-Bericht am St. Bonifatius-Hospital

Innere

Lingen, Deutschland · 8 Wochen · Station Kardiologie, Gastroenterologie, Geriatrie, Zentrale Notaufnahme · 11/2016 – 03/2017

Veröffentlicht am

1.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 1
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

In Lingen rotiert man im Innere-Tertial je 4 Wochen in die Kardiologie, Gastroenterologie und Geriatrie. 2 Wochen kann man in die Zentrale Notaufnahme. Besonders gut war... - sehr gute Betreuung und Aufnahme ins Team der jeweiligen Station, PJler sind in diesem Krankenhaus willkommen - es gibt drei PJ-Beauftragte, die man bei Sorgen/Problemen/Verbesserungsvorschlägen jederzeit kontaktieren kann - Jeden Mittwoch gibt es PJ-Unterricht von 9 Uhr bzw. 10 Uhr bis etwa 13 Uhr, der qualitativ sehr gut ist. Es gibt jeden Monat wechselnde Fächer und oft werden interaktive Seminare von Altassistenten oder Ober-, und teils Chefärzten gehalten. - das Krankenhaus stellt Frühstück, Mittagessen, Kleidung und ein WG-Zimmer, zusätzlich erhält man 400 Euro (die Meilenstein-Stiftung zahlt pro Monat noch einmal 400 Euro extra dazu ohne Verpflichtungen) -man kann Blut abnehmen und Viggos legen, muss es aber nicht (zentraler Blutabnahmedienst kommt zwar morgens, die lassen einem aber sehr gerne was übrig wenn man nett fragt ;-) ) - moderne interessante Diagnostik in der Kardio und Gastro, z.B. ERCP mehrmals wöchentlich, PVIs, Schrittmacherimplantationen und beim selbstständigen Kardiovertieren lernt man den Umgang mit einem Defibrillator - man kann zwei Wochen in die Notaufnahme und beim Notarzt mitfahren, hier darf man als PJler viel (unter Anleitung) selbst machen - man wird nicht zum Briefe schreiben ausgenutzt, sondern man schreibt die Briefe zu den Patienten die man selbst betreut und bekommt konstruktive Kritik --> man lernt Artzbriefe schreiben - man bekommt recht schnell "eigene Patienten(zimmer)", die man selbständig betreut Besonders schlecht war... - Pflichtrotation von vier Wochen in der Geriatrie (wer die Geriatrie mag und nicht z.B. Pädiater werden möchte wird sich hier aber wohlfühlen :-) ) - keine Intensivrotation möglich (personelle Strukturierung?) - man hat kaum die Möglichkeit selbst zu sonographieren und echokardiographieren--> das lernt man leider nicht in Lingen in der Inneren, man darf aber durchaus Patienten ins Sono-Zimmer bitten und alleine sonographieren Fazit: Ich kann das Bonifatius-Hospital in Lingen allen empfehlen, die ihr Innere-Tertial in einer schönen übersichtlichen Stadt mit netten Leuten verbringen und dazu viel interessante vielfältige Praxis nach der Theorie lernen wollen! :-)

Bewerbung

Die Bewerbung läuft über Frau Visse, die PJ-Beauftragte der Universität Münster.
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