PJ-Tertial-Bericht am St.-Josefs-Hospital

Anästhesiologie

Cloppenburg, Deutschland · 8 Wochen · Station OP, Intensiv, NEF · 01/2017 – 04/2017

Veröffentlicht am

1.20
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Das Tertial in der Anästhesie hat mir erstens sehr gut gefallen und man kann sagen, dass man wirklich etwas gelernt und mitgenommen hat für den bevorstehenden Berufsstart. Das Team: Eine gute Zusammenstellung aus jungen Assistenzärzten und erfahrenen Oberärzten und einem Chef, der einen PJ-Studenten von Anfang an voll in das Team und den Ablauf integriert. Auch die Anästhesie-Pflege zeigt einen sehr kollegialen Umgang zu Studenten, was das Arbeiten und Lernen sehr angnehm macht. Der Tagesablauf: Um 7:30 Uhr findet die morgendliche Besprechung statt. Der Chef persönlich schenkt Kaffee und Tee aus. Die diensthabenden Ärzte berichten über die Intensivpatienten und parallel geht der OP-Plan durch die Reihen, sodass man sich schon mal überlegen kann in welchen Saal man mitgeht. Danach schwärmen alle in den OP oder auf die Intensivstation aus. Im OP: Man ist wirklich die meiste Zeit im OP und kennt die Abläufe nach einiger Zeit sehr gut, sodass man je nach Geschicklichkeit das Vertrauen der Kollegen gewinnen kann und unter Aufsicht sehr eigenständig agiert. Die betrifft eigentlich alles was dazu gehört: Prämedikation, Narkoseeinleitung (inkl. Intubation, Zugänge, Monitoring), Narkoseführung -/ und ausleitung, Übergabe des Patienten im Aufwachraum. Der Chef ist überaus bemüht die jungen Kollegen gut anzulernen und nimmt sich immer wieder gezielt Zeit dafür. Darüber hinaus kann man wirklich von jedem Kollegen etwas lernen, auch von den jungen Assistenzärzten und es ist durchaus sinnvoll durch die verschiedenen OP-Sääle zu rotieren. Nach einiger Zeit ist es auch möglich Punktionen jeglicher Art ( Arterie, ZVK, Regionalanästhesien) unter Anleitung durchzuführen. Pausen: Es wird sehr genau darauf geachtet, dass jeder seine Mittagspause bekommt und zwischendurch immer mal etwas trinken gehen kann. Notarztbegleitung: Jederzeit möglich und wärmstens zu empfehlen! Es ist immer ein zweiter Pieper vorhanden, der nach kurzer Absprache gerne tageweise übernommen werden kann. Für passende Sicherheitskleidung ist ebenfalls gesorgt. Cloppenburg hat ein großes Einzugsgebiet und stellt 24h einen Notarzt bereit. Man kann viel sehen und mitnehmen. Fortbildungen: Jaaa.... in dieser Abteilung finden auch Fortbildungen statt... und die sind auch noch größtenteils gut!; so sind beispielsweise die Sonographie-Fortbildungen (FAST-Sono, Herz-Ultraschall, ultraschallgesteuerte Plexusanästhesie) sehr nützlich und auch sehr sinnvoll. Kritik: Leider findet keine wirkliche Intensiv-Zeit statt. Man kann zwar theoretisch jederzeit auf die Intensivstation gehen oder sich anrufen lassen, wenn z.B. ein ZVK gelegt werden soll. Der Chef betont allerdings auch, dass es zunächst von Vorteil ist die Grundlagen der Anästhesie und Notfallversorgung kennenzulernen. Fazit: Alles in allem ein sehr gutes und effektives Tertial, das zudem Begeisterung für das Fach weckt ;-)

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