PJ-Bericht Juedisches Krankenhaus

Innere
Berlin, 🇩🇪 Deutschland · 8 Wochen · Station 8,2,Rettungsstelle · 01/2017 – 03/2017

Veröffentlicht am

1.87
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 3
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0

Erfahrungsbericht

Ich hatte keinen grossen Erwartungen an mein Innere-Tertial und wurde jedoch sehr positiv überrascht. Hervorzuheben ist, dass das Team jung und nett ist und eine entspannte Atmosphäre herrscht. Der Rotationsplan wird mit den anderen PJlern verhandelt (wir waren 12!) und man kann entweder auf die Gastro, Kardio, Angio, Privatstation oder in die Rettungsstelle. Mir hat vor allem die Rettungsstelle gut gefallen, weil man dort selbständig Patienten untersuchen und dann seine Fälle mit dem Internisten besprichen kann - eigentlich konnte man genauso viel machen, wie man sich "zugetraut" hat. Auf den Stationen fand ich es auch sehr angenehm. Es gibt Phlebotomisten (!!!), daher sind es kaum nervige Studentenaufgaben und man kann auf Wunsch auch eigene Patienten betreuen. Computer gab es auf Station in meiner Rotation nicht genug, daher musste man als PJler auch kaum Briefe schreiben - wobei es sogar ein Diktierprogramm gibt und die Briefe nach ein bisschen Übung ziemlich ruckzuck gingen. Ich empfand es als angenehm, kaum Pflichtaufgaben zu haben, somit konnte man sich je nach Interesse mit den Patientenfällen beschäftigen oder auch in anderen Abteilungen wie Funktionsdiagnostik, Radiologie, Gefässzentrum hineinschnuppern. Wie so oft, hängt es natürlich sehr davon ab, mit welchem Arzt man gerade auf Station eingeteilt ist. Ich hatte wahrscheinlich etwas Glück, weil ich ausnahmslos mit sehr freundlichen Assistenzärzten unterwegs war und stets das Gefühl hatte, ernst genommen zu werden und auf Augenhöhe auch Vorschläge für das weitere Prozedere einbringen zu können. Was man bemängeln könnte: - sehr viele PJler, daher kann es schwer fallen in seine Wunschabteilung zu kommen und man steht sich etwas im Weg. Dadurch aber auch keine "Versklavung" als Pjler! - leider kaum PJ-Fortbildungen, weil die Oberärzte zu überarbeitet waren - fachlich nicht unbedingt immer top, weil viele der Assistenten selbst auch noch relativ unerfahren waren - etwas chaotische Organisation (zB viele Befunde kommen nur in Papierform auf Station und es fällt nicht so leicht, einen Überblick über einen Patienten zu behalten) Insgesamt fand ich es jedoch ein sehr angenehmes und lehrreiches Tertial, in dem man nicht ausgebeutet wird und sich je nach Interessen und Motivation einbringen kann.

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Anonym · veröffentlicht
Quelle: pj-ranking.de · Bericht #21278 · 2017-03-16