PJ-Tertial-Bericht am Universitaetsklinikum Heidelberg

Visceralchirurgie

Heidelberg, Deutschland · 8 Wochen · Station 8 · 01/2017 – 03/2017

Veröffentlicht am

1.27
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 1
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 1
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 4
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400

Erfahrungsbericht

Mein bestes Tertial, hatte vermutlich Glück mit den Assistenzärzten und den anderen PJlern. Vielleicht geben sich die Ärzte aber auch mehr Mühe nach den schlechten Bewertungen. Wir hatten 4 Assistenzärzte die sich in Zweier-Teams um eine Stationshälfte gekümmert haben. Außerdem ein paar Famulanten, die uns einiges an Arbeit abgenommen haben, wodurch wir wiederum den Ärzten einiges an Arbeit abnehmen konnten. Am Ende hat jeder profitiert da mehr Zeit zum teaching da war, komplizierte Fälle durchgehen (und davon gibt es einige an der Uniklinik), über mögliche Therapien diskutieren. Die Assis haben es auch gut geschafft mit ihrer Begeisterung für knifflige Fälle anzustecken. Der Tag fängt um 7:30 Uhr mit der Frühbesprechung an, anschließend 5-10 Blutentnahmen auf Station, die aber größtenteils von den Famulanten gestemmt wurden. Wahlweise auf Visite mitgehen oder schon mal mit der Vorbereitung auf die Indikationsbesprechung anfangen. Die OPs für den nächsten Tag werden traditionell immer von den Studenten vorgestellt. Wenn man sich für einen Fall besonders interessiert kann man auch beim OP Management (ZPM) anrufen und sich als Assistent eintragen lassen, ansonsten wird man (scheinbar) zufällig eingeteilt. Studenten stehen namentlich mit auf dem Plan. Meistens war man ein paar Tage am Stück eingetragen, und dann wieder ein paar Tage auf Station. War man fertig mit den Patienten die für die OP geplant waren kam eine Probe-Vorstellung mit dem zuständigen Stationsarzt. Der hat in der Regel ein zwei Unstimmigkeiten aufgedeckt denen man anschließend nachgegangen ist. Anschließend hat man den Ärzten bei der normalen Stationsarbeit geholfen, Drainagen ziehen, Bürokram, Kaffee trinken, usw. Der Kliniktag endet mit der Radiologie- und anschließend Indikationsbesprechung um 15 Uhr. Montags, Dienstags und Donnerstags gibt es PJ-Unterricht, der beginnt leider erst um 16 Uhr und ist leider auch Pflicht. Geht meist bis 17-, manchmal auch bis 18:30 Uhr. Außerdem wird von den Studenten verlangt pro Tertial vier Dienste unter der Woche (16-24 Uhr) und zwei am Wochenende (~9-24 Uhr) zu machen. Mit Dienstausgleich von 1 bzw. 2 Tagen. Abschließend kann ich ein PJ hier für Chirurgie-interessierte uneingeschränkt weiterempfehlen. Nach langen Tagen hatte man hier immerhin das Gefühl etwas sinnvolles getan zu haben, was mir in anderen Tertialen häufig gefehlt hat. Die Ärzte waren gut organisiert und sehr um uns bemüht. Ich habe viel mitgenommen.
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