PJ-Tertial-Bericht am Charite Campus Benjamin Franklin

Unfallchirurgie

Berlin, Deutschland · 8 Wochen · Station 42A/B · 01/2017 – 03/2017

Veröffentlicht am

4.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 4
Team Station 3
Kontakt zur Pflege 3
Ansehen des PJlers 5
Klinik insgesamt 4
Unterricht 6
Betreuung 5
Freizeit 3
Station / Einrichtung 4

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
0
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

PRO: Ich finde es gut, einen Einblick in die Unfallchirurgie/Orthopädie erhalten zu haben, auch wenn ich dieses Fach später nicht als meine "Berufung" ansehe. So war es spannend zu sehen, wie ein Polytrauma notfallmäßig undersucht und behandelt wird. Wir durften immer zum Polytrauma-Alarm in die Rettungsstelle gehen, egal wo wir uns im Haus aufhielten. Auch die Rotation in die unfallchirurgische Rettungsstelle fand ich spannend. Auch gibt es einige wirklich nette und sympathische Ärzte im Team der Unfallchirurgen. CONTRA: Es ist beeindruckend, wie sich weiterhin eine strenge Hierarchie in die Unfallchirurgie aufrecht erhält. In diesem Konstrukt meckert der Chef nach seinem Gusto und wie ihm der Mund gewachsen ist, dabei nicht selten mehr als nur lustig-frech bis hin zu respektlos. Insgesamt haben es die jungen Ärzte, vielleicht sogar auch die Frauen etwas mehr, echt schwer, sich eine chirurgisch-praktische Ausbildung zu ergattern. Wir PJ'ler waren einerseits notwendig, um den "Laden" am Laufen zu halten, doch auf der anderen Seite, waren wir auch nicht durchweg gerne erwünscht. Der Chef schickt schon mal gerne PJ'ler aus seinem OP, weil sie zu klein, weiblich, unbekannt oder was auch immer sind. So recht scheint er das meist auch nicht zu wissen. Und Sprüche wie "die PJ'ler sind auch nicht mehr das, was sie mal waren" sind keine Seltenheit. Insgesamt wurde uns gegenüber sehr selten Dankbarkeit ausgesprochen. Auch fand de facto null Ausbildung statt. Vereinzelt bieten die Assistenzärzte kleine praktische Übungen und Brainstormings an, dennoch blieb es an uns, was wir nachlesen oder eben nicht. Gängiger Alltag war eher, dass man im OP geholfen hat, ohne dabei auch nur eine Sekunde das OP-Gebiet einsehen zu können, da man von der kontralateralen Seite geholfen hat.

Bewerbung

normaler Rhytmus der Uni

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