PJ-Tertial-Bericht am Knappschaftskrankenhaus Recklinghausen

Neurologie

Recklinghausen, Deutschland · 8 Wochen · Station Allgemeinstation, Post-Stroke-Station, Stroke Unit, Notfallaufnahme, Neurologische Frührehabilitation, Parkinson-Station · 11/2016 – 03/2017

Veröffentlicht am

1.47
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 1
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 1
Klinik insgesamt 2
Unterricht 2
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
400
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Das PJ-Tertial in der Neurologie des Klinikums Vest hat mir insgesamt sehr gut gefallen. Von Anfang an wurde ich sehr freundlich aufgenommen und schnell in das Team integriert. Auf den normalen Stationen (B3, A3) habe ich 9 Wochen verbracht. Dort durfte ich schon nach kurzer Zeit viele ärztliche Tätigkeiten relativ eigenständig übernehmen, hatte bei Fragen aber stets einen Ansprechpartner*. Ein typischer Arbeitstag bestand aus der Frühbesprechung (8:00-8:15 Uhr), der Röntgenbesprechung (8:15 bis ca. 8:45 Uhr), der Visite (je nach vorher zu erledigenden Aufgaben gegen 10-11 Uhr fertig) sowie weiteren anfallenden Aufgaben (Lumbalpunktionen, Briefe schreiben, Vorbefunde anfordern, Aufklärungen). Spätestens nach der Mittagpause (ca. 12-12:30 Uhr, manchmal auch länger) durfte ich eigenständig Patienten aufnehmen und später (ca. 15-16 Uhr) dann dem jeweiligen Oberarzt vorstellen und gemeinsam mit ihm besprechen. Nur selten musste ich Blutentnahmen machen oder periphere Venenverweilkanülen legen. Feierabend war meistens pünktlich (16:30 Uhr) möglich, manchmal auch früher, selten etwas später. Während ich auf der B3 ein breites Spektrum neurologischer Erkrankungen gesehen habe, aber auch einige seltenere Fälle (z.B. MMN, Neurosarkoidose), wurden auf der A3 vor allem Post-Stroke-Patienten versorgt. Für 1 Woche war ich auf der Stroke Unit. Nach der Röntgenbesprechung stand dort zunächst die Intensivvisite an (je nach Patientenaufkommen bis 9:15-9:45 Uhr), im Anschluss die Stroke-Visite (oft bis ca. 11 Uhr). Die restliche Zeit habe ich häufig zur trans- und extrakraniellen Duplexsonographie der Hirngefäße genutzt, die ich unter Aufsicht eigenständig durchführen konnte. Weitere 3 Wochen habe ich in der Notfallaufnahme verbracht und dort dem jeweils zugeteilten Arzt bei Notfällen über die Schulter geschaut und ansonsten auch einige Patienten weitgehend selbstständig in Zusammenarbeit mit dem Arzt versorgt. An ruhigen Tagen haben wir ca. 10 Patienten im Tagdienst gesehen, an stressigen Tagen bis zu 30. Reizvoll war dabei insbesondere das Ausknobeln der Diagnose bei einem wenig selektierten Patientengut. Natürlich sieht man hier auch viele unspezifische Symptome (Schwindel, Kopfschmerz, Rückenschmerzen...). Für 3 Wochen ging ich dann noch in die Neurologie der Paracelsus-Klinik in Marl. Dort verbrachte ich eine Woche auf der Stationsseite für neurologische Frührehabilitation . Dort geht es vor allem um die Vermeidung internistischer Komplikationen, ansonsten wenig Diagnostik und Therapie. Im Anschluss habe ich noch 1,5 Wochen auf der Parkinson-Stationsseite mitgearbeitet und dabei sehr viel über die Diagnostik sowie über die verschiedensten medikamentösen und interventionellen Therapieansätze gelernt. Besonders positiv zu erwähnen ist das angenehme Arbeitsklima in einem sehr freundlichen und hilfsbereiten Team mit flachen Hierarchien, das einem viel Wertschätzung entgegen bringt. *Generisches Maskulinum, feminine Form stets mitgemeint.

Bewerbung

Bewerbung regulär über die Ruhr-Universität Bochum

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