PJ-Tertial-Bericht am Albertinen Krankenhaus
Chirurgie
Hamburg, Deutschland
·
8 Wochen
·
Station Unfallchirurgie, Allgemein-/Viszeralchirurgie, ZNA
·
09/2016 – 12/2016
Veröffentlicht am
2.07
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien
Einzelbewertungen
Gesamt
2
Team Station
2
Kontakt zur Pflege
3
Ansehen des PJlers
2
Klinik insgesamt
2
Unterricht
1
Betreuung
2
Freizeit
3
Station / Einrichtung
2
Details zum Einsatz
- Weitere Tätigkeiten
- 0
- Vergütung
- 0
- Gebühren
- 0
Erfahrungsbericht
Im Albertinen-Krankenhaus rotiert man als PJler durch alle chirurgischen Fachrichtungen (Viszeral-, Unfall-, Gefäß-, Herzchirurgie, ZNA).
Es gibt Montags bis Donnerstags Unterricht (Chirurgie/EKG im Wechsel, Innere, Herzchirurgie, "Chefarztunterricht" aller Fächer). Der Unterricht war gut, ein deutliches Plus für dieses Haus. Danach konnte man meist nach Hause gehen, somit waren die Tage auch nicht länger als acht Stunden.
In der Unfallchirurgie war die Stimmung sehr gut und ich wurde gut in die Arbeit eingebunden. Viel OP-Assistenz (vor allem bei Hüftersatz) und bei kleineren Eingriffen war ich auch erste Assistenz.
In der Viszeralchirurgie wurde ich zwar freundlich begrüßt, aber nicht richtig ins Team aufgenommen. Die Stimmung im Team war leider auch nicht so gut. Viele Blutentnahmen und teils sehr anstrengendes Hakenhalten aber leider weniger echte OP-Assistenz möglich (es ist einfach interessanter, wenn man im OP mehr tun darf als ewig den Leberhaken halten). Die Ärzte waren leider auch nicht sehr daran interessiert, PJlern was beizubringen. Fazit: Nicht schlecht aber auch nicht gut.
Die Zeit in der ZNA war am interessantesten. Man durfte viel selbst machen: Patienten aufnehmen und untersuchen, Röntgenbilder befunden und besprechen, Diagnostik vorschlagen, Therapien vorschlagen, Lokalanästhesie setzen und Wunden nähen usw. Dort kann man auch Spät- oder Nachtdienste machen.
Die Organisation der PJler im Haus war gut. Die Arbeitskleidung passt leider normal gebauten Frauen eher nicht, ich würde empfehlen, sich selbst ein weißes Oberteil mitzubringen, wenn man nicht die ganze Zeit in viel zu großen Sachen herumlaufen möchte. Leider kein freier Studientag in der Woche.
Kleiner Zusatz falls dies hier tatsächlich auch mal ein Mitarbeiter aus dem Albertinenkrankenhaus liest: In der Kantine gibt es ein kostenloses Essen für PJler aber nichts konstenloses zu trinken, noch nicht mal ein Glas Leitungswasser... Ist zwar nur ein Kleinigkeit, hat aber alle PJler ziemlich geärgert, bitte ändern.
Bewerbung
Ein Jahr im Vorraus im Sekretariat
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