PJ-Tertial-Bericht am Asklepios Klinik St. Georg

Unfallchirurgie

Hamburg, Deutschland · 8 Wochen · Station ZNA, C6.1 · 10/2016 – 12/2016

Veröffentlicht am

2.13
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 1
Kontakt zur Pflege 4
Ansehen des PJlers 3
Klinik insgesamt 2
Unterricht 3
Betreuung 1
Freizeit 2
Station / Einrichtung 2

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
0
Gebühren
0

Erfahrungsbericht

Ich habe in St. Gerog nur ein geteiltes Tertial gemacht, daher war ich ausschließlich in der Unfallchirurgie. Macht man ein ganzes Tertial ist man idR 8 Wochen in der Allgemeinchirurgie + 8 Wochen Unfallchirurgie. Da die Abteilungen aber sehr eng kooperieren und man sich recht frei bewegen kann ist das alles nicht so eng zu sehen. Ansonsten sollte ich vielleicht erwähnen, dass ich überhaupt kein Interesse an Chirurgie habe Ich war 4 Wochen in der ZNA und 4 Wochen auf Station. ZNA: Absolut super. Das Team war großartig, insbesondere die Ärzte, aber auch mit der Pflege war es sehr gut. Ich durfte sehr eigenständig arbeiten. Selbstständig Patienten sehen, dann mit einem Assistenten besprechen und Untersuchungen anmelden und ggf. nochmal zusammen anschauen. Dann selber Behandlung empfehlen/Aufnahme machen/Brief schreiben. Von quasi fast alles selbstständig machen und nur kurz "absegnen" lassen bis zum quasi 1 zu 1 Teaching war da alles dabei, je nach dem wie anspruchsvoll der jeweilige Fall war und wie sicher man sich selber fühlte. Auch nähen konnte man regelmäßig wenn man das wollte. Da St. Georg ein überregionales Traumazentrum ist gab es recht viele Schockräume (im Schnitt vielleicht einen pro Tag in den 8h die ich da war), inklusive komplexer Polytraumapatienten. Bei denen habe ich mich eher im Hintergrund gehalten und eher so Sachen gemacht wie beim Umlagern helfen um nicht im Weg zu stehen, war aber dennoch sehr sehr interessant. Die ZNA kriegt von mir eine glatte 1, ich habe auch als ich auf Station eingeteilt war oft unten vorbei geschaut wenn auf Station nichts zu tun war. Extrem viel gelernt und sehr viel Spaß gehabt. Station: Auch sehr nettes Team, insgesamt aber nicht so spannend. Man fängt um 07:00 mit der Visite an, dann ist Frühbesprechung. Danach gibts eigentlich fast nichts mehr zu tun. Briefe schreiben, ab und zu mal eine Braunüle legen oder Blut abnehmen (sehr selten, gibt einen Blutabnahmedienst). Für Chirurgieinteressierte ist das sicherlich großartig, da man extrem viel Zeit hat in den OP zu gehen, für alle anderen kann es schnell langweilig werden. Es ist aber nie ein Problem gewesen in die ZNA oder in den Sprechstunden vorbei zuu schauen wenn mal wirklich nichts zu tun war. Um 15:00 ist Röntgenbesprechung (meist ca eine Stunde). Da erwartet aber niemand, dass man da auftaucht, sodass man sich da gut aus dem Staub machen kann (eigentliche Arbeitszeit ist von 07:00 bis 15:30) OP: Es gibt ein PJler Telefon für alle Chirurgie PJler. Auf dem wird manchmal angerufen um Assistenten für den OP zu besorgen. Während meiner Zeit stand es aber meistens verlassen in der ZNA auf der Ladebuchse, sodass die PJler meist direkt von den Operateuren bzw den Assistenten angesprochen wurden. Mit ein bisschen Talent zum "unsichtbar machen" kann man dem OP so sehr gut aus dem Weg gehen, wer gerne im OP ist kann dafür jeden Tag mehrere Sachen assistieren. Viel Endoprothetik, da hier meist nur ein Assistenzarzt eingeteilt wird. Aber natürlich auch Traumatologie, Arthroskopien etc. Wer möchte kann auch zu den Neuro-, Gefäß- und den Wirbelsäulenchirurgen in den OP gehen. Gesamt: Die Unfallchirugie ist sehr zu empfehlen. Die meisten Ärzte im Team sind sehr nett und erklären viel. Auch die Oberärzte waren zugänglich und haben einem selten das Gefühl gegeben nur "der Student da" zu sein. Sowohl für Leute die sehr als auch für welche die überhaupt nciht an Chirurgie interessiert sind zu empfehlen.

Bewerbung

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