PJ-Tertial-Bericht am St.-Antonius-Hospital

Anästhesiologie

Eschweiler, Deutschland · 8 Wochen · Station x · 07/2016 – 10/2016

Veröffentlicht am

1.60
Ø Gesamtnote
aus 9 Kategorien

Einzelbewertungen

Gesamt 2
Team Station 2
Kontakt zur Pflege 2
Ansehen des PJlers 2
Klinik insgesamt 1
Unterricht 1
Betreuung 2
Freizeit 1
Station / Einrichtung 1

Details zum Einsatz

Weitere Tätigkeiten
0
Vergütung
200

Erfahrungsbericht

Das Tertail hat mir gut gefallen, aber es waren sehr gute und sehr schlecht Faktoren gemischt. Gut: Menschlich nettes team, gutes Klinik (ich würde mich selbst da sofort schlafen legen lassen), viel freizeit (man konnte inoffiziel gehen wann man will, selbst vormittags ist es nicht aufgefallen, auf nachfrage haben die meisten sehr viel erklärt, das notarzt fahren kann man sich selber einteilen (es darf fast immer einer mitfahren, muss man sich nur unter den pjlern einigen wer wann) und das macht wahnsinnig spaß und ist ultra lehrreich. ich durfte da alles machen: reanimieren, diagnosen stellen, medikamente verabreichen etc, der kontakt zu den feuerwehrleuten war toll, besser gehts nicht. schlecht: die kehrseite der völligen freiheit war ein gewisses desinteresse. es gibt nciht wirklich eine art plan. wo man ist und was man tut kontrolliert keiner. man musste rauskriegen wer einen im saal haben will und wo man sich besser fern hält. ich durfte wenig intubieren (ca 15-20 mal in drei monaten), einen zvk mit hilfe legen, einen plaxus stechen und eine arterie legen. ich durfte immer schreiben wenn ich wollte, medikamente verabreichen, monitoring anlagen, beatmung einstellen, LAMAs einsetzen, zugänge legen. war aber sehr oft sehr langweilig. ich konnte nicht wirklich dafür begeistert werden obwohl ich vorher dachte ich werde anästhesistin. nach mir hat auch die geburtshilfe geschlossen, die für mich dazu hehört. bei sectio und pda war ich zwar nur zuschauer, dennoch lerhrreich und schade das es das nun nicht mehr gibt. als ich gefragt habe ob man als pjler pda oder spinale machen darf wurde ich ausgelacht. man wird generell von allem fern gehalten was irgendwie schwierig sein könnte (zB bei der ITN: von dicken, rsi, sehr kranken, privaten...) ich würde kein pj in der abteilung weiterempfehlen wenn man wirklich anästhesist werden will. wenn man einfach ein paar lockere monate will ist es ok. leider waren wir zu vier pjlern (vorher war eine alleine), das ist für die recht kleine abteilung einfach zu viel. mit der anästhesei-pflege war es übrigens so, das die entweder total toll waren oder mit pjlern ganz schrecklich, ca 50/50

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